Economic Research & Corporate Development
Die demographische Entwicklung in Mittel- und Osteuropa
Die Bevölkerung in den MOE-Staaten insgesamt, besonders aber das Erwerbspersonenpotenzial, wird bis 2050 deutlich zurückgehen. Erwerbsfähige müssen in den nächsten Jahrzehnten einen rasant steigenden Anteil von Rentnern unterstützen. Dies wird etwas dadurch abgemildert, das in den MOE-Ländern die alten, umlagefinanzierten Rentensysteme bereits durch moderne Mehr-Säulen-Rentensysteme abgelöst worden sind. Neben den Rentenausgaben lassen alternde Gesellschaften auch die Kosten für Pflege und Gesundheit ansteigen. Allerdings verfügen die MOE-Länder auch über ein hohes Wachstumspotenzial und in den nächsten 25 Jahren dürfte dieses die negativen Effekte des demographischen Wandels überkompensieren. Ab 2030 wird sich dann ein signifikanter Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials negativ auf das Wachstumspotenzial auswirken.
01.08.2007
Demografie und Vermögenspreise: Führt der Bevölkerungsrückgang zu einer Baisse auf den Finanzmärkten?
Dies behauptet zumindest die Asset Meltdown-Hypothese, die einen engen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der arbeitsfähigen Bevölkerung und der Kursentwicklung etwa auf den Aktienmärkten postuliert.
13.09.2005
USA – Europa: Amerikaner besser auf den Ruhestand vorbereitet?
Mit 220.000 EUR pro Kopf ist die Versorgungssituation in Europa heute etwas besser als in den USA, wo sich das durchschnittliche Altersvorsorgevermögen und die Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung auf 200.000 EUR belaufen.
16.06.2005
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Dr. Lorenz Weimann
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