Economic Research & Corporate Development
Deutschland: Konjunktur nimmt kräftig Fahrt auf
Sowohl der Einkaufsmangerindex als auch der Ifo-Test sind im Juli erneut beträchtlich gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex für Deutschland erreichte den höchsten Wert seit elf Monaten, die Geschäftserwartungen im Ifo-Test den höchsten Wert seit dreizehn Monaten. Klarer können die Zeichen für eine Konjunkturerholung kaum sein.
24.07.2009
Bruttoinlandsprodukt überzeichnet Rezession
Das reale deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik eingebrochen. Nicht im völligen Einklang damit steht die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Woran liegt es, dass sie nicht so schlecht ist, wie es der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts suggeriert?
26.05.2009
Deutschland: Anzeichen für Konjunkturerholung immer stärker
Die Geschäftserwartungen der gewerblichen Wirtschaft haben sich laut Ifo-Test von April nun im vierten Monat in Folge verbessert. Überraschender noch ist aber, dass der steile Abwärtstrend in der Beurteilung der Geschäftslage mit einem Indexanstieg um knapp einen Punkt offensichtlich gestoppt ist. Erfahrungsgemäß ist die Beurteilung der Geschäftslage eher ein nachlaufender Konjunkturindikator.
24.04.2009
Ifo-Test signalisiert: konjunktureller Tiefpunkt erreicht
Das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft ist im März gegenüber dem Februar zwar geringfügig gesunken, de facto verharrt es seit Dezember aber in etwa auf dem selben Niveau. Dies signalisiert, dass der konjunkturelle Tiefpunkt erreicht ist. Positiv ist sicherlich, dass die Geschäftserwartungen nun im dritten Monat in Folge gestiegen sind. Ihnen kommt als Frühindikator eine größere Bedeutung zu als der nach wie vor rückläufigen Beurteilung der Geschäftslage.
25.03.2009
Deutschland: Ifo-Test zeigt konjunkturelle Bodenbildung
Während sich das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft im Februar geringfügig verschlechterte, ist es im Dienstleistungsgewerbe überraschend gestiegen. Erfreulich ist insbesondere, dass sich die Geschäftserwartungen, die als zuverlässiger Frühindikator gelten, in nahezu allen großen Branchen nun zum zweiten Mal in Folge verbessert haben. Im Einzelhandel bewegt sich das Geschäftsklima bereits zum dritten Mal nach oben.
24.02.2009
Deutschland: Schärfste Rezession seit langem
Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Deutschland im vierten Quartal 2008 um 2,1% belegt, dass sich die deutsche Wirtschaft in der schärfsten Rezession seit langem befindet. Seit dem zweiten Quartal 2008 ist die Wirtschaft um 3,1% geschrumpft, so stark wie in keiner Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik.
13.02.2009
Konjunktur: Erster Silberstreifen am Horizont
Die leichte Verbesserung des Ifo-Geschäftsklima stellt eine positive Überraschung dar. Es ist ein erster Hinweis auf eine konjunkturelle Bodenbildung. Offensichtlich hat sich die extrem steile wirtschaftliche Abwärtsbewegung Anfang 2009 verlangsamt. Dies ändert allerdings nichts an den sehr schlechten wirtschaftlichen Daten zu Beginn dieses Jahres. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpft im 1. Quartal 2009 im Vergleich zum 1. Quartal 2008 voraussichtlich um rund 3 %.
27.01.2009
Deutschland: Geldvermögen der privaten Haushalte erleidet Einbruch
Der Geldvermögensbestand der privaten Haushalte dürfte Ende 2008 bei 4,49 Billionen EUR liegen, rund 110 Milliarden EUR niedriger als Ende 2007. Durch den Absturz an den Börsen ging das Geldvermögen der Deutschen damit zum zweiten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik zurück.
06.01.2009
Deutschland: Wirtschaft schrumpft, aber keine Rezession
Wie erwartet ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2008 geschrumpft. Auf Rezessionskurs befindet sich Deutschland jedoch nicht. Im vierten Quartal dürfte sich die konjunkturelle Dynamik wieder beschleunigen. Auch vor dem Hintergrund der revidierten Wachstumsdaten für das erste Quartal 2008 haben wir unsere Wachstumsprognose für das Gesamtjahr von 2,3 % auf 2 % gesenkt.
14.08.2008
Deutschland: Stimmungskiller Ölpreis
Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli deutlich stärker als erwartet zurückgegangen. Verantwortlich dafür dürften vor allem die bis Mitte Juli weiter gestiegenen Energiepreise gewesen sein. Ohne Frage stellt der Ölpreis mittlerweile das mit Abstand größte Konjunkturrisiko dar, nicht nur für die deutsche Wirtschaft.
24.07.2008
Deutschland: Kein Grund für Gewinnpessimismus
2007 steigerten die 30 DAX-Unternehmen ihre Gewinne kräftig. Wird sich die positive Gewinnentwicklung der deutschen Unternehmen – trotz der derzeitigen Belastungen – im laufenden Jahr fortsetzen? In unserem Working Paper „Kein Grund für Gewinnpessimismus“ kommen wir zum Ergebnis, dass sich nach vier Jahren kräftiger Gewinnsteigerungen 2008 eine moderatere Entwicklung andeutet. Positiv ist dabei aber dass der Aufwärtstrend der Gewinne auch in einem schwierigen Jahr wie 2008 voraussichtlich nicht gebrochen wird.
29.05.2008
Deutschland: Wirtschaft legt 2008 um 2,4 % zu
Im ersten Quartal 2008 ist die deutsche Wirtschaft überraschend stark gewachsen. Dies gab heute das Statistische Bundesamt bekannt. Auch trotz der sich für den weiteren Jahresverlauf abzeichnenden Konjunktur-abschwächung dürfte die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2008 deut-lich stärker wachsen als bislang erwartet. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Wachstumsprognose auf über 2 % angehoben.
15.05.2008
Deutschland: Arbeitsmarkt: Zahlen mal wieder besser als erwartet
Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach zu schön, um sich daran zu gewöhnen. Im gewissen Sinne gilt dies auch für den deutschen Arbeitsmarkt: Im Dezember 2007 hat er sich erneut deutlich besser entwickelt als erwartet. Unsere Hoffnung auf den Privaten Verbrauch als Konjunkturlokomotive für das Jahr 2008 erhält somit zusätzliche Nahrung.
03.01.2008
Euro-Raum und Deutschland: Gute Konjunktur, schlechtere Aussichten
Sowohl in Deutschland als auch im Euro-Raum insgesamt hat sich die Wachstumsdynamik im dritten Quartal mehr als verdop-pelt. So schwungvoll wird es allerdings im Winterhalbjahr nicht weitergehen.
14.11.2007
Deutschland: Sachverständigenrat mit klarer Botschaft
Mit dem Gesamtmotto des Gutachtens „das Erreichte nicht verspielen“ hat der Sachverständigenrat mitten ins Schwarze getroffen: Zu Recht bescheinigt er der Politik, mit teilweise weitreichenden Reformen zum wirtschaftlichen Comeback Deutschlands beigetragen zu haben. Der Rat kritisiert jedoch, dass richtige und wegweisende Reformen konterkariert, wenn nicht sogar zurückgedreht zu werden drohen. Hier ist ihm vor dem Hintergrund der Diskussion um Bezugsdauer des Arbeitslosengelds, Erwerbstätigenzuschuss, Regelungen zur Leiharbeit und Mindestlöhne uneingeschränkt zuzustimmen.
07.11.2007
Geschäftsklima im Einklang mit 2 1/2 % Wirtschaftswachstum
Das Ifo-Geschäftsklima ist im Oktober zwar leicht gesunken, angesichts der Unruhe an den Finanzmärkten, des fallenden Dollar und des Höhen-flugs des Ölpreises ist der Umfang der Stimmungseintrübung aber überraschend gering. Noch immer befindet sich das Geschäftsklima auf einem hohen Niveau und steht im Einklang mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von etwa 2 ½ %. Dies zeigen Korrelationsanalysen.
25.10.2007
Deutschland: Wirtschaftspolitik: Zwischen Rückschritt & verpassten Chancen
Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben heute ihr Herbstgutachten vorgestellt. Darin warnen sie vor einer Abkehr vom wirtschaftspolitischen Reformkurs. Diesem Appell können wir uns nur anschließen. Die Regierung läuft derzeit Gefahr, auf halbem Wege stehen zu bleiben.
18.10.2007
Niedrigste Arbeitslosenquote seit dem Jahr 1993
Die Zahl der Arbeitslosen ist im September deutlich zurückgegangen. Bereinigt um Saisoneffekte erreichte die Arbeitslosenquote mit 8,8 % sogar den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. Und der Trend dürfte sich weiter fortsetzen.
27.09.2007
Deutschland: Ifo Geschäftsklimaindex sinkt weniger stark als erwartet
Angesichts der aktuellen Finanzmarktturbulenzen kam der jüngste Rückgang nicht wirklich überraschend. Tatsächlich fiel das Minus sogar etwas geringer aus als befürchtet.
28.08.2007
Deutschland: Schwächere Konjukturdynamik
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2007 weniger stark gewachsen als erwartet. Mit der Schnellmeldung zum zweiten Quartal legte das Statistische Bundesamt auch revidierte Daten für die ver-gangenen vier Jahre vor. Wir gehen davon aus, dass sich die konjunk-turelle Dynamik in der zweiten Jahreshälfte wieder beschleunigen wird und halten an unserer Konjunkturprognose für das Gesamtjahr fest.
14.08.2007
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
Allianz SE
49.69.2 63 - 1 87 37