Economic Research & Corporate Development
Euro-Raum: Dem privaten Konsum ist mehr zuzutrauen
Die EWU-Wirtschaft hat es im vierten Quartal 2008 schwer gebeutelt. Inzwischen dürfte aber der konjunkturelle Tiefpunkt erreicht sein, auch wenn das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal voraussichtlich erneut schrumpfen wird. Wir behalten unsere Wachstumsprognose 2009 für den Euro-Raum von –1,4 % bei und erwarten im März eine EZB-Leitzinssenkung auf 1,5 %.
13.02.2009
Euro-Raum: Vier negative Quartale in Folge
Da auf das schwache dritte Quartal auch ein schlechtes Winterhalbjahr folgen dürfte, gehen wir nun davon aus, dass die EWU-Wirtschaft 2009 um 0,3 % schrumpft. Dennoch spricht vieles für eine wirtschaftliche Erholung im Verlauf des nächsten Jahres.
14.11.2008
Euro-Raum: Keine technische Rezession, aber nahe dran
Auf die negative BIP-Verlaufsrate im zweiten Quartal dürfte ein leichtes Plus im dritten Quartal folgen. Unsere Prognose für das EWU-Wirtschaftswachstum 2008 haben wir um drei Zehntel auf 1,4 % nach unten angepasst. Die heutigen Frankreich-Daten waren enttäuschend.
14.08.2008
Euro-Raum: Frankreich zieht EWU-Einkaufsmanagerindex unter 50
Die Anzeichen einer deutlichen EWU-Konjunkturabkühlung ver-dichten sich. Dennoch werden die heutigen Daten die EZB von ihrem so gut wie angekündigten Straffungsschritt Anfang Juli wohl kaum abbringen.
23.06.2008
Euro-Raum: Recht guter Start ins Jahr kein Grund zur Zuversicht
Die EWU-Wirtschaft hat sich im ersten Quartal als überraschend widerstandsfähig erwiesen, doch schon im zweiten Quartal wird es eine kalte Dusche geben.
15.05.2008
EWU-Konjunktur: Zwischen Hoffen und Bangen
Stimmung und Kapazitätsauslastungsgrad sinken, die Arbeitslosenquote geht nicht weiter zurück. Dennoch wird auch die gefallene Inflationsrate der EZB nicht genug sein. Nächste Woche ist mit einem klaren Signal für vorerst unveränderte Leitzinsen zu rechnen.
30.04.2008
Euro-Raum und Deutschland: Gute Konjunktur, schlechtere Aussichten
Sowohl in Deutschland als auch im Euro-Raum insgesamt hat sich die Wachstumsdynamik im dritten Quartal mehr als verdop-pelt. So schwungvoll wird es allerdings im Winterhalbjahr nicht weitergehen.
14.11.2007
Hat sich Europa von der amerikanischen Konjunktur abgekoppelt?
Eine gern zitierte ökonomische Weisheit lautet: “If the United States sneezes, the rest of the world catches a cold“. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass schon ein kleiner Konjunkturrückschlag in den USA zu deutlich negativen wirtschaftlichen Auswirkungen anderenorts führt. Zuletzt verliefen die Konjunkturzyklen in den USA und im Euro-Raum jedoch weniger synchron als dies früher der Fall gewesen war. Was sind die Ursachen? Welche Zusammenhänge bestehen? Geht diese Entwicklung so weiter?
16.07.2007
Euro-Raum: Konjunktur verliert nur etwas an Schwung
Die Grundlage für ein diesjähriges EWU-Wirtschaftswachstum von mehr als 2,5 % ist mit den Zahlen des ersten Quartals gelegt. Damit wird auch ein Leitzinsniveau von über 4 % wahrscheinlicher.
15.05.2007
EWU-Wachstum im vierten Quartal überraschend kräftig
Die Europäische Währungsunion befindet sich Anfang 2007 konjunkturell in einer besseren Ausgangsposition als bisher gedacht. Durch ein kräftiges Schlussquartal 2006 rückt für dieses Jahr- solide Zuwachsraten im Verlauf des Jahres vorausgesetzt - eine Rate von nahezu 2 ½ % in Reichweite.
13.02.2007
Euro-Raum: EWU-Wachstum erreicht 2,5 % im Jahresdurchschnitt
Da sich die EWU-Konjunktur außerhalb Deutschlands besser entwickelt als von uns erwartet, rechnen wir für 2006 im Euro-Raum insgesamt nun mit einem stärkeren BIP-Anstieg. Vor diesem Hintergrund sehen wir auch das Ende des Zinserhöhungszyklus auf einem etwas höheren Niveau.
14.08.2006
Euro-Raum: EZB wartet nicht mehr lange
Der erste Zinsschritt nach fast 2 ½ Jahren wird bald kommen, insbesondere da EWU-weit das Geldmengen- und Kreditwachstum zunehmend kritische Ausmaße annimmt. Allerdings gibt es bei der Kreditvergabe an den privaten Sektor erhebliche Länderunterschiede, die unseres Erachtens für eine einheitliche Geldpolitik problematischer sind als die so häufig diskutierten Inflations- und Wachstumsdifferenzen.
01.11.2005
Euro-Raum: EZB wird sich weiter gegen eine Zinssenkung aussprechen
Im Euro-Raum besteht trotz der gegenwärtigen Wachstumsdelle keine Notwendigkeit einer geldpolitischen Lockerung. Aufgrund der wackeligen EWU-Konjunktur ist aber 2005 auch nicht mehr mit einer Leitzinserhöhung zu rechnen. Selbst die Kreditentwicklung als monetärer Indikator liefert Anhaltspunkte dafür, dass die EZB noch zuwarten kann.
31.05.2005
EWU: Jahresauftakt stützt Wachstumserwartungen
Die Wirtschaft im Euro-Raum ist gut ins Jahr gestartet. Trotz der jüngsten Stimmungseintrübung sollten das kräftige weltwirtschaftliche Umfeld und das niedrige Zinsniveau weiter für ein solides Expansionstempo sorgen.
12.05.2005
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Dr. Lorenz Weimann
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