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Allianz Dresdner Economic Research
Euro-Raum: Vier negative Quartale in Folge
Da auf das schwache dritte Quartal auch ein schlechtes Winterhalbjahr folgen dürfte, gehen wir nun davon aus, dass die EWU-Wirtschaft 2009 um 0,3 % schrumpft. Dennoch spricht vieles für eine wirtschaftliche Erholung im Verlauf des nächsten Jahres.
14.11.2008
Geldpolitik: Konzertierte Zinssenkung als starkes Signal gegen Panik
Die gemeinsame Aktion der Fed, EZB, BoE, BoC, SNB und schwedischen Riksbank ist in erster Linie als vertrauensbildende Maßnahme zu begrüßen.
08.10.2008
Erwerbsbiographie- und kohortenspezifische Versorgungsniveaus und Versorgungslücken in Deutschland
Das Versorgungsniveau der deutschen Rentner wird durch das üblicherweise als Kennzahl verwendete Standardrentenniveau nur unzureichend beschrieben. Unsere Berechnungen zeigen, dass das Versorgungsniveau bei unterstellten realistischen Erwerbsbiographien geringer ausfällt als das Standardrentenniveau. Die Wichtigkeit von zusätzlicher kapitalgedeckter Altersvorsorge zeigt sich für Geringverdiener und Teilzeitbeschäftigte genauso wie für Facharbeiter und Akademiker. Für die einen dient die zusätzliche Vorsorge zur Vermeidung von Altersarmut, für die anderen zur Sicherung des Lebensstandards im Alter. Die durch die Rentenreformen seit 2001 verursachten Versorgungslücken, können durch frühzeitiges Riester-Sparen für alle betrachteten typisierten Erwerbsbiographien und für fast alle Geburtsjahrgänge geschlossen werden. Zur Lebensstandardsicherung sind allerdings über die Riester-Rente hinaus noch weitere Altersvorsorgeanstrengungen nötig.
02.10.2008
Emerging Markets: Die Kehrseite hoher Devisenreserven
Die Emerging Markets haben ihre Devisenreserven massiv aufgestockt. Der Exportboom in Asiens Schwellenländern, aber auch der Höhenflug der Rohstoffpreise ermöglichten diesen Liquiditätsaufbau.
11.09.2008
Die EZB sollte die Leitzinsen derzeit nicht senken
Trotz der Konjunkturabschwächung sollte die Europäische Zentralbank bei der Inflationsbekämpfung nicht locker lassen und die Zinsen zumindest auf neutraler Höhe um 4 % halten. Als noch junge Institution muss sie gerade in der jetzigen Situation darauf bedacht sein, ihre Reputation als Stabilitätshüterin zu festigen.
04.09.2008
Kontakt
Michael K. Machauer
Dresdner Bank AG
+49.69.263.7079
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