Economic Research & Corporate Development
USA: Einzelhandel enttäuscht
Die Umsätze im Einzelhandel waren im April im zweiten Monat rückläufig. Nach dem soliden Plus zu Jahresbeginn könnte der reale Konsum im laufenden Vierteljahr nur stagnieren.
13.05.2009
USA: Nochmals starker BIP-Verlust
Das US-Bruttoinlandsprodukt ist erneut mit einer Jahresrate von reichlich 6% geschrumpft. Nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte in der Lagerbereinigung sollte die schärfste Phase der Anpassung jedoch vorüber sein.
29.04.2009
USA: Fed drückt noch stärker auf das Gaspedal
Die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen der Fed haben deutliche Reaktionen bei den Staatsanleihen und auf dem Devisenmarkt nach sich gezogen. Jedoch ist weder mit einer beschleunigten US-Dollar-Schwäche zu rechnen, noch werden die Renditen langfristiger Staatsanleihen dauerhaft auf sehr niedrigem Niveau bleiben.
20.03.2009
USA: Einzelhandelsumsätze stabil
Nach dem sehr guten Start in das laufende Jahr ist bei den Einzelhandelsumsätzen im Februar ein deutlicher Rückschlag ausgeblieben. Damit haben sich die Chancen erhöht, dass der reale Konsum das Wachstum im laufenden Quartal nicht erneut belastet.
12.03.2009
USA: Einzelhandel gibt ein Lebenszeichen
Erstmals seit sieben Monaten sind die Einzelhandelsumsätze im Januar angestiegen. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen besteht Aussicht, dass der reale Konsum im laufenden Quartal nicht mehr so stark zurückgeht wie im zweiten Halbjahr 2008.
12.02.2009
USA: Arbeitsmarkt weiter bedenklich schwach
Der Beschäftigungsrückgang war auch im Januar intensiv. Voraussetzungfür eine Stabilisierung ist eine Erholung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Der Arbeitsmarktbericht unterstreicht die Notwendigkeit eines massiven Konjunkturprogramms.
06.02.2009
USA: Fed mit aggressiver Leitzinssenkung
Die heutige geldpolitische Lockerung war ganz ohne Zweifel auch als vertrauensbildende Maßnahme gedacht. Die US-Geldpolitik ist inzwischen klar expansiv ausgerichtet.
22.01.2008
Konjunkturelle Auswirkungender US-Immobilienkrise
Die durch die US-Immobilienkrise ausgelösten derzeitigen Finanzmarktturbulenzen dürften alles in allem zwar nicht völlig spurlos an der europäischen Konjunktur vorübergehen, die Wirkungen beschränken sich aber weitgehend auf die Länder, deren Konjunktur- und Verschuldungslage am meisten der der USA ähnelt. Dies sind Spanien und mit Abstrichen Großbritannien. Für das Wirtschaftswachstum 2008 im Euro-Raum erwarten wir nun 2,1 % (bisher 2,2 %). Die Konjunkturprognose 2008 für Deutschland behalten wir unverändert bei (+ 2,5 %).
18.09.2007
Fed beruhigt die Märkte - vorerst
Die Diskontsatzsenkung der Fed signalisiert klar ihre Bereitschaft, die Finanzmärkte zu stabilisieren. Dieser Schritt ist zu begrüßen und wird zu einer kurzfristigen Beruhigung der Märkte führen.
17.08.2007
US-Einzelhandelsumsätze unter dem Einfluss sinkender Benzinpreise
Die Einzelhandelsumsätze im September erscheinen nur auf den ersten Blick schwach. Schließt man insbesondere den preisbedingten Rückgang der Tankstellenumsätze aus der Betrachtung aus, deutet vieles auf eine robuste Ausweitung der Konsumausgaben im September hin.
13.10.2006
USA: Wirtschaftsdaten bestätigen Fed-Szenario
Derzeit hält sich die US-Wirtschaft sehr exakt an das Szenario der Fed. Parallel zu schwächeren Wirtschaftsdaten bleibt auch der Preisanstieg im Rahmen. Für die Fed gibt es damit keinen akuten Anlass, ihre geldpolitische Linie nochmals zu verändern.
15.09.2006
USA: Fallende Tankstellenumsätze belasten Einzelhandel temporär
Die US-Einzelhandelszahlen reflektieren eine Entlastung der Verbraucher bei den Energiepreisen. So wird das Gesamtergebnis zwar von rückläufigen Tankstellenumsätzen belastet, allerdings verzeichneten im Gegenzug die meisten Konsumgütergruppen Zuwächse.
14.09.2006
USA: Lohnstückkosten deuten auf höheren Inflationsdruck
Die revidierten Daten zur Arbeitsproduktivität in den USA bestätigen unsere Einschätzung eines deutlich höheren Inflationsdrucks als dies zuvor aus der Statistik ersichtlich war.
08.08.2006
USA: Steigende Erwerbsbeteiligung sollte Lohndruck stabilisieren
Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen haben an der Oberfläche enttäuscht. Freilich zeigen die dahinter liegenden Daten auch eine positive Entwicklung: Die steigenden Einkommensperspektiven ziehen endlich eine steigende Erwerbsbeteiligung nach. Dies sollte verhindern, dass der Lohnauftrieb überschießt.
04.08.2006
USA: VGR-Revisionen ändern US-Bild moderat
Das US-Wachstum ist insbesondere aufgrund besserer Außenhandelszahlen etwas günstiger ausgefallen, als zunächst von uns erwartet. Die turnusmäßige Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ändert moderat das Bild für die Inflations- wie auch für die Konjunkturrisiken.
28.07.2006
USA: Investitionsgüterkonjunktur trotzt der Verbraucherflaute
Die Industrieproduktion konnte im Juni einen unerwartet deutlichen Zuwachs verzeichnen. Haupttreiber war erneut die Herstellung von Investitionsgütern. Die hohe Kapazitätsauslastung spricht für eine weiterhin hohe Investitionsdynamik.
17.07.2006
USA: Konsumdynamik im zweiten Quartal sehr schwach
Im zweiten Quartal 2006 hat der reale Einzelhandelsumsatz nach den heute veröffentlichten Daten faktisch stagniert. Den US-Haushalten machten erneut die hohen Energiepreise zu schaffen. Die Automobilindustrie ist derzeit von den hieraus resultierenden Ausgabeneinsparungen am meisten betroffen.
14.07.2006
USA: ISM deutet auf neuerliche Lagerkorrektur
Wie von uns erwartet ist der Einkaufsmanagerindex (ISM) für das Verarbeitende Gewerbe in den USA im Juni leicht gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Die Detailindikatoren deuten darauf hin, dass die Unternehmen in den nächsten Monaten ihren Lagerbestand reduzieren wollen.
03.07.2006
USA: Wohnungsbau ohne Schub
Im Mai ist es zu einer vorübergehenden Stabilisierung der Wohnungsbau-aktivität gegenüber dem Vormonat gekommen. Das Mittel der Monate April und Mai im Vergleich zum Zeitraum Januar zeigt mit einem Rückgang um 10 % (nicht-annualisiert) jedoch eine deutliche Belastung des Wohnungsbaus im zweiten Quartal. Die Baugenehmigungen deuten zudem darauf hin, dass es sich noch nicht um eine Bodenbildung handelt.
20.06.2006
USA: US-Arbeitsmarkt zeigt konjunkturelle Bremsspuren
Der US-Arbeitsmarktbericht zeigt ein überraschend schwaches Ergebnis für den Mai. Obwohl die Volatilität der monatlichen Daten in der Regel die Interpretation erschwert, deutet der gleitende 3-Monatsdurchschnitt auf eine merkliche konjunkturelle Abschwächung hin. Die Inflationsrisiken bleiben begrenzt.
02.06.2006
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Dr. Lorenz Weimann
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