Economic Research & Corporate Development
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Das US-Bruttoinlandsprodukt ist erneut mit einer Jahresrate von reichlich 6% geschrumpft. Nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte in der Lagerbereinigung sollte die schärfste Phase der Anpassung jedoch vorüber sein.

29.04.2009
Ein Lichtblick in der ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal 2009 war der Private Verbrauch, der nach scharfer Abwärtskorrektur in der zweiten Jahreshälfte 2008 wieder klar expandierte.  Spielraum verschaffte dabei der spürbare Anstieg der verfügbaren Einkommen.  Gleichzeitig erhöhte sich damit auch die Sparquote der privaten Haushalte weiter um einen vollen Prozentpunkt.  Anders als im Schlussquartal 2008 war der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung nahezu zur Hälfte bedingt durch den drastischen Abbau der Lagerbestände.  Ein erneuter Rückgang der Lagerinvestitionen in dieser Größenordnung erscheint unwahrscheinlich, zumal sich die Vorzeichen für die Endnachfrage inzwischen günstiger darstellen.  Zum einen haben sich die Auftragseingänge für Investitionsgüter seit Februar erholt und auch jüngste Umfragen in der verarbeitenden Industrie zeigen ein verbessertes Urteil über die Neubestellungen.  Zum anderen wird die jetzt erfolgende Umsetzung des Konjunkturprogramms die Staatsausgaben und den Konsum (Steuererleichterungen, höhere Transferzahlungen) stützen. Alles in allem rechnen wir deshalb mit einer Stabilisierung der Wirtschaftsaktivität in den kommenden Monaten.
Thomas Hofmann
Tel.: 49 / 69 / 2 63 – 19 912

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