Economic Research & Corporate Development
Aussichten weniger düster als aktuelle Stimmung
Wo immer man auch hinblickt: Negative Meldungen über Finanzmarkt und Konjunktur. Asien macht da keine Ausnahme. Gerade die hohe Abhängigkeit vom Weltmarkt zieht die Konjunktur im bevölkerungsreichsten Kontinent besonders nach unten. Aber hier wie auch woanders stellt sich die Frage: Ist die aktuelle Stimmung schlechter als es die Aussichten sind?
17.12.2008
Die Kehrseite hoher Devisenreserven
Die Emerging Markets haben ihre Devisenreserven massiv aufgestockt. Der Exportboom in Asiens Schwellenländern, aber auch der Höhenflug der Rohstoffpreise ermöglichten diesen Liquiditätsaufbau.
10.09.2008
Spekulationsblasen ohne Folgen
Zweifellos: In Asien gab es Spekulationsblasen, die laut platzten. Am lautesten war der Knall der japanischen Blase am dortigen Aktien- und Immobilienmarkt vor fast 20 Jahren. 1997/1998 folgte die Asienkrise, folgt jetzt China?
25.06.2008
Chinas langfristige Wirtschaftsperspektiven
In diesem Beitrag befassen wir uns mit den langfristigen Wirtschaftsperspektiven Chinas. Dazu analysieren wir die Wachstumsfaktoren und Treiber des chinesischen Wirtschaftswachstums. Dabei kommen wir zum Ergebnis, dass China in den kommenden14 Jahren graduell an Wirtschaftsdynamik verlieren wird. Für die Jahre 2009–2012 sehen wir in unserem Basisszenario die jahresdurchschnittliche Expansion des realen BIP bei 9 %, für 2013-2022 dagegen bei 7 %. Dennoch wird China bis 2022 zum drittgrößten Wirtschaftsraum der Welt heran wachsen und fast die Größe des Euro-Raumes erlangen. Mit dieser Entwicklung werden viele strukturelle Verschiebungen einhergehen: Die Inlandsnachfrageund hier vor allem der private Verbrauch wird überdurchschnittlich zulegen, während der Export als Haupttriebkraft der Konjunktur an Bedeutung verliert.
20.03.2008
Boom in den Emerging Markets
Die Hochkonjunktur in den Emerging Markets ist ungebrochen:Russlands Wirtschaft wuchs 2007 um über 8 %, was an chinesische Verhältnisse erinnert. Indien verbucht eine ähnlich kräftige Wirtschaftsdynamik und in Lateinamerika ist von der oft prophezeiten Wachstumsabkühlung bisher noch nichts zu sehen.
18.03.2008
Umschichtung der Reserven in China?
Konvertiert die chinesische Notenbank ihre Devisenreserven zunehmend von US-Dollar in Euro und steht damit hinter der starken Aufwertung des Euro gegenüber dem Greenback? Zwar ist über die Zusammensetzung der chinesischen Devisenreserven kaum etwas bekannt. Einige Indizien deuten jedoch auf eine solche geänderte Anlagestrategie hin.
18.12.2007
Chinas volatiler Aktienmarkt
Chinas Aktienmarkt ist überhitzt. Damit nimmt die Sorge der Investoren und Exporteure um die realwirtschaftlichen Konsequenzen einer möglichen massiven Korrektur am chinesischen Aktiemarkt zu. Wir halten aber die Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung des Landes und auf die Weltwirtschaft für begrenzt.
13.08.2007
Hohes Wachstum
Die untersuchten Länder glänzen nun schon seit Jahren mit zum Teil außerordentlich hohen Wachstumsraten. Allen voran China, für das wir dieses Jahr – trotz moderater wirtschaftspolitischer Dämpfungsmaßnahmen – ein Wachstum von über 10 % erwarten und Indien mit 8 %. Für die fernöstlichen Schwellenländer insgesamt rechnen wir für 2007 mit einer Zunahme des realen BIPs von 7,8% (2006: 8,3%).
11.05.2007
Immer wieder Asienkrise
Die Turbulenzen am thailändischen Finanzmarkt im letzten Monat zeigen, wie tief die Erinnerung an die Asienkrise immer noch bei den Investoren sitzt. Trotzdem sind die Ängste weitgehend unbegründet. Denn die makroökonomische Lage in der asiatischen Region ist heute wesentlich stabiler.
22.01.2007
Asien: China und Indien: Zwei Giganten
Asien ist die dynamischste Wirtschaftsregion der Welt, was die hohen Wachstumsraten der fernöstlichen Staaten immer wieder unter Beweis gestellt haben. Und wenn vom asiatischen Wirtschaftswunder die Rede ist, wandern die Blicke nahezu zwangsläufig nach China und Indien.
14.09.2006
Asien: Die positive Seite der Turbulenzen
Das Klima an den Finanzmärkten wird rauer. Seit nunmehr drei Wochen fallen die Aktienkurse weltweit - auch in Asien.
14.06.2006
Der Aufstieg Chinas und seine Auswirkungen auf die asiatische Arbeitsteilung
Die Globalisierung hat die Aufholprozesse der asiatischen Schwellenländer in den vergangenen zwei Dekaden erheblich beschleunigt. Die dynamische Wirtschaftsentwicklung in Fernost ist das Spiegelbild der starken internationalen Wettbewerbs-fähigkeit der asiatischen Staaten und ihres Exportbooms. Der Anteil des asiatischen Wirtschaftsraums am Welthandel hat sich seit Anfang der achtziger Jahre - trotz der durch die Asienkrise bedingten Einschnitte - nahezu verdoppelt. Etwa die Hälfte seines Handels wickelt Asien heute intraregional ab. Seit Jahren schon findet in Fernost eine Umlenkung der Handelsströme statt, wobei China der "größte Gewinner" der Neuordnung der asia-tischen Arbeitsteilung ist. Das Reich der Mitte ist schon heute die drittgrößte Handelsnation der Welt und wird seine Position in der Zukunft weiter ausbauen. Japan und die ASEAN-Staaten mussten hingegen Handelseinbußen hinnehmen.
16.02.2006
Überschuss gut, Defizit schlecht!
Die asiatischen Schwellenländer blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Nach temporärer Wachstumsschwäche fand Thailand wieder zur alten Form zurück und auch in Südkorea gewann die Binnenkonjunktur, die in den Vorjahren nicht die Erwartungen erfüllt hatte, wieder an Fahrt.
16.02.2006
Asiens boomender Export
Die Schwellenländer Asiens sind die dynamischste Wirtschaftsregion der Welt. Dies wird sich auch 2006 nicht ändern.
16.11.2005
Der Wechselkurs im Reich der Mitte
Die chinesische Zentralbank wertet den Renmimbi mit Wirkung vom 21. Juli 2005 auf und bindet den künftigen Wechselkurs an einen Währungskorb. Wie das Währungsmanagement im Detail aussehen wird, lässt sich noch nicht abschätzen, denn die Zusammensetzung des Währungskorbes ist noch nicht bekannt.
21.07.2005
Struktur der Aktienmärkte in den asiatischen Emerging Markets
Bei den Aktienmärkten von Schwellenländern nehmen die asiatischen Märkte sowohl bei der Marktkapitalisierung als auch bei ihrer Performance eine herausragende Stellung ein. Dennoch ist ihre Struktur bis heute für viele Anleger ein Buch mit sieben Siegeln.
31.03.2005
Das chinesische Sozialsystem - Dauerbaustelle im Wettlauf gegen die Zeit
Die Umstrukturierung des Sozialsystems in der Volksrepublik China wurde bereits in den achtziger Jahren eingeleitet, ist jedoch bislang noch nicht abgeschlossen. Bislang kommt nur die Bevölkerung in den Städten in den Genuss sozialer Leistungen, während die in ländlichen Gebieten lebende Bevölkerungsmehrheit davon nach wie vor weitgehend ausgeschlossen ist. Steigende Arbeitslosenzahlen, die zunehmende Alterung der Gesellschaft und das Aufbrechen sozialer Strukturen erfordern einen raschen Ausbau des Sozialsystems.
31.03.2005
Rekordreserven
Die Devisenreserven der fernöstlichen Schwellenländer steigen von einem Rekordwert zum nächsten. Bestimmen die Notenbanken der Region mit ihrer Anlagepolitik das Geschehen am internationalen Devisenmarkt?
31.03.2005
Asiatische Abkühlung
"Graduelle Abkühlung" im Falle Chinas, "Zenit überschritten" sowie "Hoffen auf die Binnenkonjunktur" bei Malaysia beziehungsweise Südkorea sind Überschriften unserer Länderanalysen in dieser Ausgabe.
30.11.2004
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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