Economic Research & Corporate Development
Kurze aber scharfe Rezession
Die Konjunkturindikatoren sind weiter klar abwärts gerichtet. Die Wirtschaftsleistung dürfte im laufenden Quartal deutlich zurückgehen. Dennoch besteht kein Grund zur Schwarzmalerei. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2009 sollte die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen. Dafür gibt es gute Gründe.
17.12.2008
Konjunkturdaten signalisieren Rezession
Die wirtschaftliche Lage hat sich weiter verschlechtert. In diesemund im nächsten Quartal dürfte die Wirtschaft schrumpfen. Mit einerlanganhaltenden Rezession rechnen wir jedoch nicht. Der Kaufkraftgewinndank der deutlich gesunkenen Rohstoffpreise sowie derschwächere Euro sollten im Verlaufe des Jahres 2009 zunehmendstimulieren.
12.11.2008
Deutsche Konjunktur: Perspektiven 2008/2009
Die deutsche Wirtschaft steuert auf eine Stagnation im zweiten Halbjahr2008 zu. Schon im zweiten Quartal war der Konjunkturmotor insStocken geraten. Zum Herbst haben sich die Stimmungsindikatoreninsbesondere wegen der Finanzmarktkrise weiter eingetrübt, auchdie „harten Daten“ geben kaum einen Grund zum Optimismus. Unterder Annahme, dass die Finanzmarktkrise in den ersten Monaten desJahres 2009 allmählich an Brisanz verliert, sehen wir allerdings guteChancen für eine leichte Konjunkturbelebung im nächsten Jahr.
11.10.2008
Warten auf den privaten Konsum geht weiter
Wenig spricht derzeit dafür, dass sich die konjunkturelle Dynamik noch bis Ende dieses Jahres spürbar beleben wird. Allerdings sollten insbesondere die ölpreisbedingten Belastungen in den kommenden Monaten sukzessive abnehmen. Davon könnte im kommenden Jahr vor allem der Konsum profitieren.
11.09.2008
Ölpreis – Konjunkturrisiko und Hoffnungsfaktor
Erst steigt der Ölpreis so lange weiter an, bis auch robusteren Volkswirtschaften allmählich die Puste ausgeht. Dann beginnt er in Reaktion auf die sich verschlechternde globale Konjunkturlage plötzlich deutlich nachzugeben. Eine Fortsetzung dieses Preisverfalls könnte sich als sehr effektives Konjunkturprogramm erweisen.
11.08.2008
Konjunkturrisiko Ölpreis
Bis zuletzt hat der Ölpreis seinen Höhenflug weiter fortgesetzt. Ohne Zweifel stellt er mittlerweile das größte Konjunkturrisiko für die Wirtschaft dar. Je länger er auf dem aktuellen Niveau verharrt oder sogar noch weiter ansteigt, desto größer ist die Gefahr, dass es nicht nur bei einer konjunkturellen Sommerpause bleiben wird.
16.07.2008
Konjunkturelle Sommerpause
Vieles spricht dafür, dass die deutsche Wirtschaft, nach dem fulminanten Start in das Jahr 2008, bereits im laufenden Quartal spürbar an Fahrt verlieren wird. Ob es letztendlich „nur“ bei einer konjunkturellen Sommerpause bleiben wird, hängt nicht zuletzt von der weiteren Ölpreisentwicklung ab.
25.06.2008
Starkes erstes Quartal – und dann?
Nach dem überraschend kräftigen Jahresauftakt dürfte die deutsche Wirtschaft bereits im laufenden Quartal spürbar an Fahrt verlieren. Auch wenn sich die Konjunktur nicht vor dem vierten Quartal wieder nennenswert beleben dürfte, so ist doch ein BIP Wachstumvon über 2 % in diesem Jahr so gut wie sicher.
26.05.2008
Konjunkturprognose 2008/2009
Die deutsche Wirtschaft dürfte nach einem voraussichtlich recht kräftigen ersten Quartal in den kommenden Monaten an Schwung verlieren. Grundsätzlich bleibt sie aber auf Expansionskurs. Angesichts guter Arbeitsmarktdaten und steigender Löhne dürfte nach Jahren der Lethargie der Private Verbrauch in 2008 deutliche Impulse geben. Die Weltwirtschaft und vor allem die internationalen Finanzmärkte stehen zu Beginn des Jahres 2008 stark unter dem Eindruck der Immobilienkrise in den USA. Im Euro-Raumhatte die Konjunktur bereits im vierten Quartal 2007 spürbar an Dynamik verloren. Von einem im ersten Halbjahr anhaltend abgeschwächten Expansionstempo ausgehend, rechnen wir mit einem EWU-Wirtschaftswachstum vom 1,8 %, das sich 2009 leicht auf2 % beschleunigen dürfte.
23.04.2008
Anzeichen für Konsumbelebung
In den vergangenen Wochen haben positive Konjunkturindikatoren klar überwogen. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft einen besseren Start in das Jahr 2008 hingelegt hat als zunächst angenommen. Selbst beim Privaten Verbrauch zeichnet sich bereits im ersten Quartal eine leichte Erholung ab.
20.03.2008
Noch einmal Exportweltmeister
Die deutsche Wirtschaft hat wie erwartet bereits im vierten Quartal 2007 an Schwung verloren. Die aktuellen Konjunkturindikatoren stimmen uns jedoch zuversichtlich, dass die Konjunktur im zweiten Quartal wieder an Fahrt aufnehmen wird. Mit der Titelverteidigung als Exportweltmeister dürfte es hingegen schwer werden.
21.02.2008
Warten auf den Konsum
Nachdem der Private Verbrauch im vergangenen Jahr klar enttäuscht hat, dürfte er 2008 zur Stütze der konjunkturellen Entwicklung werden. Dafür spricht vor allem der anhaltend positive Trend am Arbeitsmarkt. Dieser Impuls ist auch nötig, denn der traditionelle Konjunkturmotor Außenhandel verliert an Schwung.
22.01.2008
Konjunktur verliert an Fahrt
Die Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft haben spürbar zugenommen. Insbesondere der hohe Ölpreis und die Euro-Stärke dämpfen die Wachstumsperspektiven für das kommende Jahr. Getragen vom Privaten Verbrauch dürfte sich der Aufschwung, wenn auch nicht mehr so dynamisch, dennoch weiter fortsetzen.
18.12.2007
Konjunkturrisiken nehmen zu
Ölpreis und Euro bewegen sich auf Rekordniveau und die US-Konjunktur schwächt sich ab: Ohne Zweifel haben die Wachstumsrisiken für die deutsche Wirtschaft zugenommen. Nach wie vor spricht aber auch einiges dafür, dass der Aufschwung weiter geht, wenn auch nicht mehr so dynamisch.
16.11.2007
Konjunkturprognose 2008: Deutsche Wirtschaft zeigt sich robust
Die Korrektur am US-Immobilienmarkt und die dadurch ausgelöste Liquiditätskrise werden nur sehr begrenzte Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur haben. Die deutsche Wirtschaft dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2007 bei insgesamt etwas verschlechterten Rahmendaten weiterhin moderat expandieren und auch nächstes Jahr um 2,3 % zulegen. Wachstumsimpulse werden 2008 nach wie vor von den Investitionen kommen. Auch der Private Verbrauch, der 2007 deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist, wird einen entscheidenden Beitrag leisten.
16.10.2007
Warten auf den privaten Konsum
Auch wenn das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal enttäuschte, halten wir an unserer Konjunkturprognose für das laufende Jahr fest. Im zweiten Halbjahr dürften verstärkt Impulse vom privaten Konsum ausgehen. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die deutsche Konjunktur dürften begrenzt bleiben.
24.09.2007
Konjunkturbremse Arbeitsmarkt
Auch wenn einzelne Indikatoren zuletzt etwas schwächer als erwartet ausgefallen sind, so ist der Aufschwung in Deutschland dennoch weiter intakt. Die immer häufiger zu vernehmende Befürchtung, dass ein Fachkräftemangel die Konjunktur bald ausbremsen könnte, halten wir derzeit noch eindeutig für übertrieben.
13.08.2007
Arbeitsmarkt entspannt sich weiter
Von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen zeichnen die aktuellen Wirtschaftsindikatoren ein recht klares Bild: Der Konjunkturaufschwung in Deutschland geht weiter. Besonders erfreulich: Die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt hat zuletzt wieder an Fahrt aufgenommen.
10.07.2007
Investitionsboom in vollem Gange
Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal 2007 weniger stark an Schwung verloren als erwartet. Grund hierfür war vor allem das kräftige Investitionswachstum. Nach dem Einbruch zu Jahresbeginn dürfte sich der Private Verbrauch im weiteren Jahresverlauf spürbar erholen. Insgesamt gehen wir für 2007 nun von einem realen BIP-Wachstum von 2,5 % aus.
15.06.2007
Verbraucherpreise ziehen leicht an
Geht es nach den jüngsten Wirtschaftsindikatoren, so ist die Wachstumsdelle zu Jahresbeginn weitgehend überwunden. Bezüglich der diesjährigen Konjunkturprognose bestehen jedoch nach wie vor noch einige Unsicherheiten.
11.05.2007
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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