Economic Research & Corporate Development
EWU beweist sich in der Krise
Zehn Jahre hat das „Experiment Währungsunion“ schon hinter sich. Das immer wieder prophezeite Auseinanderbrechen zeichnet sich auch in der gegenwärtigen Krise nicht ab. Im Gegenteil: Vertiefung und Erweiterung der Integration werden sich fortsetzen und vielleicht sogar zusätzlichen Schwung erhalten.
17.12.2008
Beschäftigung wird sinken
9 Millionen neue Arbeitsplätze sind im Euro-Raum entstanden, seitdie Wirtschaft 2003 zu einer langen Erholungsphase ansetzte. Dabeibeschleunigte sich der Beschäftigungsaufbau von Jahr zu Jahr und lag2007 bei 1,8 %.
12.11.2008
Vertrauen ist alles
Und genau dieses Vertrauen war spätestens nach der Pleite von Lehmansowie weiterer Banken und dem Schwarzen Freitag, am 10.Oktober,endgültig zerstört und nackter Angst gewichen. Zuletzt hattenBanken weltweit kaum mehr Zugang zu frischen Mitteln. Die Lagehatte sich so zugespitzt, dass massive staatlich Rettungsaktionen notwendigwurden.
16.10.2008
Euro-Korrektur hält an
Der hohe Ölpreis hat verhindert, dass sich die unterliegenden Besserungstendenzen im US-Außenhandel auch wertmäßig niedergeschlagen haben. Die aktuelle Ölpreiskorrektur, aber auch noch laufende Anpassungsprozesse begünstigen eine weitere Erholung des Dollar.
11.09.2008
Schlechte Stimmung allerorten
Hohe Energiepreise, Eurostärke, Finanzmarktkrise und nicht zuletzt die Immobilienkrise in einigen europäischen Ländern stellen eine erhebliche Belastung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung dar. Die Stimmung verschlechtert sich kontinuierlich. Entlastung täte gut. Doch woher soll sie kommen?
11.08.2008
Konjunkturrelle Belastungsprobe
Nach einem kräftigen Jahresauftakt der europäischen Wirtschaft sind zur Jahrsmitte dunkle Wolken am Konjunkturhimmel aufgezogen. Risiken sind zum einen eine ausgeprägte Wachstumsschwäche in den USA und zum anderen der drastische Ölpreisanstieg.
16.07.2008
Trendwende am EWU-Arbeitsmarkt?
Im April war die Zahl der Arbeitslosen im Euro-Raum zum ersten Mal seit Anfang 2006 nicht mehr rückläufig, sondern sie stieg saisonbereinigt um 60.000. Bei der Abwägung der EZB zwischen Inflations- und Konjunkturrisiken muss dies mit in die Waagschale geworfen werden. Geldpolitisches Stillhalten erscheint in der jetzigen Situation als die beste Entscheidung.
25.06.2008
Bildung lohnt sich!
Eine der Antworten der EU auf die Globalisierung lautet: mehr Wissen, bessere Bildung. Das Thema „Bildung“ hat zu Recht einen prominenten Stellenwert im Lissabon-Prozess und beeinflusst sowohl die Praxis in den Grundschulen vor Ort als auch die Studiengänge vieler Universitäten. Bildung ist eng verzahnt mit Forschung und Innovation.
26.05.2008
Energiesparen zahlt sich aus
Immer neue Höchststände bei Energie- und Nahrungsmittelpreisen belasten derzeit Verbraucher und Unternehmen. Mehr noch als von der internationalen Kreditkrise gehen von ihnen derzeit konjunkturelle Bremsspuren in Deutschland und Europa aus. Dass rohstoffarme Länder unter dieser Entwicklung leiden, ist unstrittig. Allerdings variiert der Umfang der Betroffenheit. Wer seit Jahren auf energiesparende Technologien gesetzt hat, ist weniger betroffen und kann seine relative Wettbewerbsposition gegenüber anderen Industrieländern unter Umständen sogar verbessern.
23.04.2008
Gordischer Knoten
Die US-Notenbank geht zur Bewältigung der Liquiditätsprobleme in den Kreditmärkten zunehmend aggressiv vor. Die Restrukturierung von Immobilienkrediten mit Hilfe öffentlicher Kreditprogramme könnte die Geldpolitik entlasten.
20.03.2008
Achterbahnfahrt an den Aktienmärkten
Die jüngsten Kursschwankungen an den Börsen sind nichts für schwache Nerven. Nachdem die Aktienmärkte dem eingetrübten Umfeld in der zweiten Jahreshälfte 2007 noch weitgehend trotzen konnten, haben sie im Januar dann plötzlich eine rasante Talfahrt begonnen und sich erst zuletzt wieder etwas beruhigt.
21.02.2008
Weiterhin Grund für Zuversicht
2007 zeigte sich trotz aller Belastungen mit einem über Erwarten kräftigen Wachstum schließlich als ein im Ganzen erfolgreiches Jahr für die deutsche Wirtschaft. Umso skeptischer blicken derzeit die Finanzmärkte in die nähere Zukunft. Trotz der erkennbaren Risiken sollte aber auch nicht übersehen werden, dass zentrale Rahmenbedingungen durchaus auch zuversichtliche Perspektiven für den Aufschwung zulassen.
22.01.2008
3 % Inflation - na und?
Solange der Preisauftrieb wesentlich durch Nahrungsmittel- undEnergiepreise bedingt ist, von den Lohnstückkosten und Importpreisen aber keine Warnsignale ausgehen, sind übertriebene Sorgen nicht angebracht. Die EZB sollte mit ihrer Kommunikation selbstverständlich versuchen, die Inflationserwartungen im Zaum zu halten, ohne jedoch Inflationsängste zu schüren.
16.12.2007
Immobilienpreise Sanfte Landung?
Bisher sieht es nach dem Boom an einigen Häusermärkten des Euro-Raumes nach einer sanften Landung aus. Die Aktivität im Wohnungsbau verlangsamt sich und der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr geht allmählich zurück. Dabei bleibt der Konsum robust.
16.11.2007
Die Aktienmärkte im Wechselspiel von Konjunktur und Krise
Trotz Subprime-Krise in den USA und sich abschwächender Konjunkturaussichten besteht die berechtigte Hoffnung, dass auch 2007 wieder ein Aktienjahr wird. Auch wenn bis zum Jahresende keine weiteren Steigerungen zu erwarten sind, wird der Dax Ende 2007 mit einer zweistelligen Zuwachsrate abgeschlossen haben. Die Aktiengewinne am europäischen und amerikanischen Markt dürften etwas bescheidener ausfallen.
16.10.2007
Geldpolitische Implikationen der Finanzmarktturbulenzen
Die Neubewertung von Risiken auf den Finanzmärkten verläuft mit erheblichen Spannungen. Die Notenbanken waren zur Wahrung einer normalen Funktionsweise der Geldmärkte bereits zu erheblichen Liquiditätshilfen gezwungen. Ein grundlegender geldpolitischer Kurswechsel ist aber nach wie vor nicht wahrscheinlich.
24.09.2007
Chinas Aufholprozess als Chance
Die Meldung, dass China auf dem besten Weg sei, Deutschland vom dritten Platz unter den großen Wirtschaftsnationen zu verdrängen, zog unlängst eine breite Aufmerksamkeit auf sich. Dies konnte ohnehin nur eine Frage der Zeit sein und kam von daher nicht gänzlich überraschend. In der Diskussion sollten generell vielmehr auch die weltwirtschaftlichen Vorteile dieses enormen Aufholprozesses Chinas im Blick stehen.
13.08.2007
Weltwirtschaft 2007 - Eine Zwischenbilanz
Das Jahr 2007 ist bereits zur Hälfte vorüber. Zeit also für einekurze Zwischenbilanz, die im Großen und Ganzen recht positivausfällt. Besonders erfreulich: Europa verzeichnet ein solidesWachstum – trotz Konjunkturabkühlung in den USA.
10.07.2007
Zu viel Wind um die monetäre Säule?
Die nationalen Zentralbanken scheinen einen Forschungswettbewerb zur monetären Entwicklung eröffnet zu haben. Es geht dabei auch um die Angemessenheit des Zwei-Säulen-Konzepts.
15.06.2007
Dynamische Beschäftigung und Lohnmäßigung – geht beides?
Die positiven Nachrichten zur Konjunktur im Euro-Raum reißen nicht ab. Nach einem überraschend guten Jahr 2006 lässt sich auch 2007 gut an. Das Beste: Die Arbeitslosenquote fiel im ersten Quartal auf 7,3 %, den niedrigsten Wert seit Einführung des Euro. Umfragen zeigen, dass die Beschäftigungsentwicklung dynamisch bleiben und der Aufschwung am Arbeitsmarkt in diesem Jahr auch das verarbeitende Gewerbe erfassen sollte. Insgesamt ist seit dem Jahr 2000 die Zahl der Beschäftigten im Euro-Raum um über 8 Millionen gewachsen, das ist spürbar mehr als in den USA. Könnte diese Entwicklung das Ende der Lohnmäßigung im Euro-Raum bedeuten?
11.05.2007
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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