Economic Research & Corporate Development
Die Fed im Übergang von Alan Greenspan zu Ben S. Bernanke
Alan Greenspan beendet Ende Januar nach 18 Jahren die zweitlängste Amtszeit eines Fed-Chairmans. Es war gleichzeitig eine von vielen Krisen geprägte ausgesprochen ereignisreiche Epoche. Die unter Greenspan entwickelte Fed-Strategie, wie wir sie heute kennen, kann als Dreiklang aus Transparenz, konjunkturpolitischem Aktivismus und Gradualismus bei der Festsetzung der Leitzinsen beschrieben werden. Die fundamentalen Probleme der US-Wirtschaft, die zur Rezession 2001 geführt hatten, sind dadurch jedoch nicht gelöst worden. Sie bestehen weiter, der Zahltag wurde nur hinausgeschoben. Ben Bernanke könnte ein schwereres Erbe übernehmen, als es die ausgesprochen guten Wachstumsdaten der vergangenen Jahre glauben lassen.
16.01.2006
Das Ende der Niedrigzinsen?
Nicht zuletzt aufgrund der hohen Ölpreise steigen Preise und Zinsen weltweit. Dennoch liegen die langfristigen Anleiherenditen noch auf niedrigem Niveau. Wird der Zinsanstieg weitergehen und welche Erklärungsansätze gibt es dafür?
16.11.2005
Globale Liquiditätsschwemme: Problem oder Wachstumsmotor?
Im Zuge der stark expansiven Ausrichtung der Geldpolitik in den letzten Jahren ist die Geldschöpfung der wirtschaftlichen Aktivität stark vorausgelaufen, so dass derzeit eine deutliche Überversorgung besteht. Solange externe Faktoren wie die Globalisierung den Anstieg der Lohnstückkosten begrenzen, besteht freilich berechtigte Hoffnung, dass es nicht zu inflationären Tendenzen kommt. Selbst bei etwas schwächerer Konjunktur ist jedoch im Euro-Raum kein weiterer Raum für eine Zinssenkung.
21.07.2005
Ein Wirtschaftsnobelpreis für die Glaubwürdigkeit
Am 11. Oktober gab die schwedische Akademie der Wissenschaften die diesjährigen Träger des von der Schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestifteten Nobelpreises für Wirtschaft bekannt: Finn E. Kydland und Edward C. Prescott. Ihre theoretischen Arbeiten haben nicht nur das Denken vieler Ökonomen und Geldpolitiker beeinflusst. Viele Indizien sprechen sogar dafür, dass selbst in der Kapitalmarktentwicklung Spuren dieser Arbeiten erkennbar sind.
30.12.2004
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Dr. Lorenz Weimann
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