Economic Research & Corporate Development
Korrektur an den Rohstoffmärkten - Ist die Luft raus?
Die mehrjährige Hausse an den Rohstoffmärkten wurde jähunterbrochen. Die Preise hatten in immer kürzeren Abständen neue Rekordmarken erreicht und schienen die fundamentalen Faktoren am Ende zu ignorieren. Im Juli korrigierten die Rohstoffpreise dann innerhalb kürzester Zeit nach unten. Ist der Spekulation jetzt der Wind aus den Segeln genommen worden? Wie weit geht die Korrektur?
10.09.2008
Brasilien: Die neue Energiemacht ?
Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war Brasilien stark von Energieimporten abhängig. Die Ölkrise 1973 traf das Land daher hart. Das Handelsbilanzdefizit verzehnfachte sich innerhalb kürzester Zeit und die Devisenreserven halbierten sich bis Mitte der siebziger Jahre. Im Zuge der Industrialisierungspolitik, die als Ziel den Ersatz von Importgütern durch heimische Produktion hatte und die schließlich in der Verschuldungskrise der achtziger Jahre mündete, versuchte Brasilien, die Abhängigkeit von importiertem Erdöl zu verringern. Zum einen weitete das Land die eigene Erdölproduktion stark aus, zum anderen investierte es in die Entwicklung alternativer Energieträger wie Ethanol.
21.02.2008
Mittelfristige Trends am Ölmarkt
Am Ölmarkt schienen die Eskapaden des letzten Jahres mit Preisspitzen von 80 USD pro Barrel in weite Ferne gerückt. Seit seinem Höchststand im August 2006 war das Erdöl zwischenzeitlich sogar um 35 % billiger geworden. Gegenwärtig liegt der Rohölpreis für die Sorte Brent wieder über der 60 USD Marke. Welche Faktoren beeinflussen eine derartige Volatilität und wie sieht die zukünftige Entwicklung aus?
11.05.2007
Wirkungen des Rohölpreises auf die Konjunktur
Die Entwicklung der Rohölpreise spielt in der Konjunkturdiskussion (fast) immer eine wichtige Rolle. Der Fokus liegt dabei in der Regel auf den unmittelbaren Konjunkturwirkungen. Längerfristige Konjunkturwirkungen – zumal wenn der Ölpreisanstieg nicht als nachhaltig angesehen wird – werden hingegen kaum diskutiert und in der Prognose berücksichtigt.
17.07.2006
Rohstoffe: Anlagefavoriten
Nach einem Dornröschenschlaf von zwei Dekaden setzte der Rohstoffsektor zur Überraschung der meisten Marktteilnehmer um die Schwelle des Jahrhunderts zu einer heftigen Aufwärtsbewegung an. Eine etwas ausgeprägtere Konsolidierungsphase nach mehr als dreijähriger Hausse überdauerte im vergangenen Jahr nur das 2. und 3. Quartal und mündete, früher als erwartet, in eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ein. Dabei war die übliche Rotation der Favoritenrolle bei den einzelnen Teilbereichen zu beobachten. Gegen Jahresende wurde die zunächst herrschende Preisdominanz des Energiekomplexes vor allem von den Metallen und Edelmetallen übernommen. Damit zeigte der gesamte Markt erneut eine beeindruckende Performance. Wird 2006 wiederum das Jahr der Rohstoffe?
16.02.2006
Mittlerer Osten: Am Öl hängt alles, zum Öl drängt alles
In keiner anderen Region spielt der Rohstoff Öl eine derart dominierende Rolle wie am Arabischen Golf. Die Golfstaaten könnten mit ihren Ölausfuhren 2004 den gesamten Ölverbrauch Europas decken. Ihre dominierende Stellung wird auch durch die hohen Ölreserven untermauert, die sich auf knapp 45 % aller bekannten Ölvorräte belaufen. Hinzu kommen die im Vergleich zu anderen Förderregionen extrem niedrigen Produktionskosten.
12.12.2005
Rohstoffmärkte: Ende der Konsolidierungsphase?
Die bereits im Vorjahr und Anfang des Jahres geäußerte Erwartung, dass die Rohstoffe in 2005 eine Konsolidierungsphase durchlaufen würden, hat sich bisher bestätigt. Wie lange hält diese Periode an und wann ist mit einer Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends zu rechnen?
21.07.2005
Knappe und teure Rohstoffe - eine Herausforderung für Wirtschaft und Politik
In jüngster Zeit sind vor allem die Preise für Stahl und für die zur Stahlerzeugung notwendigen Rohstoffe zum Teil explosionsartig gestiegen. Die Ursachen liegen sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Darüber hinaus sorgen oligopolistische Strukturen im internationalen Bergbau sowie wettbewerbsverzerrende staatliche Maßnahmen für Preisdruck. Aus diesen Gründen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die derzeit angespannte Versorgungslage auf den Rohstoffmärkten in den nächsten zwei bis drei Jahren kaum nachhaltig entspannen wird.
30.05.2005
Rohstoffe 2005: Konsolidierung im Aufwärtstrend
Der 2001 begonnene Aufschwung an den Rohstoffmärkten setzte sich auch 2004 fort. Ist auch im laufenden Jahr mit einer Aufwärtsentwicklung zu rechnen oder werden die Märkte eine Pause einlegen?
31.01.2005
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Dr. Lorenz Weimann
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