Economic Research & Corporate Development
Fed drückt Hypothekenzins
Die US-Wirtschaft befindet sich nach offizieller Feststellung seit Ende 2007 in der Rezession. Nicht zuletzt aufgrund teils deutlicher Datenrevisionen ist eine spürbare Intensivierung des Abschwungs im Winterhalbjahrzu erwarten. Mit aggressiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen sollte die Wirtschaft Mitte nächsten Jahres einen Boden finden.
17.12.2008
Weiteres Konjunkturprogramm
Die Verschlechterung der Wirtschaftsindikatoren ist ausgeprägter alserwartet. Die US-Wirtschaft wird im Winterhalbjahr voraussichtlichschrumpfen. Zur Stabilisierung der Wirtschaftsaktivität wird inzwischenein weiteres Konjunkturprogramm erwogen.
12.11.2008
Fed investiert in Commercial Paper
Die Zuspitzung der Finanzkrise lässt positiven wirtschaftlichen Erwartungenkeinen Spielraum. Die US-Wirtschaft wird bis Anfang 2009bestenfalls stagnieren. Die Wirtschaftspolitik zieht alle Register, umdie Risiken für die Kreditversorgung einzudämmen.
16.10.2008
Wachstumsgeber Außenhandel
Die US-Wirtschaft ist im 2. Quartal aufgrund einer hohen Exportdynamik mit 3,3 % deutlich stärker gewachsen als zunächst gemeldet. Aufgrund der Nachwirkungen des Energiepreisanstiegs ist im laufenden Vierteljahr mit einer spürbar langsameren Gangart zu rechnen.
11.08.2008
Talfahrt beim PKW-Absatz hält an
Die US-Wirtschaft ist dank des Konjunkturprogramms im 2. Quartal um 1,9 % gewachsen. Auch aufgrund der Nachwirkungen des bisherigen Energiepreisanstiegs ist zunächst mit einer wieder gedämpfteren Konjunkturdynamik zu rechnen.
11.08.2008
Steuernachlässe stützen Konsum
Die US-Wirtschaft ist dank des Konjunkturprogramms auch im 2. Quartal mäßig gewachsen. Anhaltend ist die Energiepreisentwicklung ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die weitere konjunkturelle Entwicklung. Eine Wachstumsbeschleunigung im zweiten Halbjahr erscheint nicht mehr wahrscheinlich.
16.07.2008
Lebhaftere Investitionstätigkeit
Die US-Wirtschaft hält sich über Wasser. Die Indikatoren für die Unternehmensinvestitionen überraschten positiv. Anhaltend ist aber die Energiepreisentwicklung ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die weitere konjunkturelle Entwicklung.
25.06.2008
Schwacher Start ins 2. Quartal
Das reale Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich zu Jahresbeginn nur denkbar knapp. Zwar scheint auch der Start in das laufende Vierteljahr nicht gelungen. Massive Unterstützung kommt aber inzwischen von der Fiskalpolitik.
26.05.2008
Abwertung dämpft Importe
Die US-Wirtschaft dürfte zunächst in einer schwachen Verfassung bleiben. Die Anpassungsprozesse im Wohnungsbau und im Außenhandel kommen aber voran. Zusammen mit dem Konjunkturprogramm verbessert dies die Perspektiven für die zweite Jahreshälfte.
23.04.2008
Fed zielt auf Hypothekenmarkt
Die konjunkturellen Perspektiven für das erste Halbjahr haben sich weiter eingetrübt. Mit Hilfe des Konjunkturprogramms sollte die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte zwar wieder Tritt fassen, im Jahresdurchschnitt 2008 dürfte jedoch nur ein Wirtschaftswachstumvon 1,5 % erreicht werden.
20.03.2008
Fiskalpaket beschlossen
Die konjunkturellen Abwärtsrisiken bleiben zunächst hoch. Mit Hilfe des Konjunkturprogramms sollte die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte jedoch klar zu Wachstum zurückfinden. Die US-Notenbank dürfte den Leitzins bis auf 2,5 % zurücknehmen.
21.02.2008
"Policy Mix" gegen Konjunkturrisiken?
Die konjunkturellen Abwärtsrisiken bleiben hoch. Vor dem Hintergrund der Abschwächung am Arbeitsmarkt hat sich die Debatte über ein Konjunkturprogramm intensiviert. Die US-Notenbank dürfte Ende dieses Monats den Leitzins weiter zurücknehmen.
22.01.2008
Fed mit erweitertem Instrumentarium
Die US-Wirtschaft befindet sich im Winterhalbjahr auf einer Gratwanderung. Nach dem überaus kräftigen Wachstum im dritten Quartal könnte die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal stagnieren. Die Zinssenkungsphase der Fed ist noch nicht vorüber.
18.12.2007
Industrie verliert an Schwung
Nach der überraschend positiven Entwicklung zur Jahresmitte dürfte die Wirtschaft im Schlussquartal erheblich an Schwung verlieren. Die Korrektur im Wohnungsmarkt, der Energiepreisschub und die restriktivere Handhabung der Kreditvergabe lassen dies erwarten. Die Zinssenkungsphase der Fed ist noch nicht vorüber.
16.11.2007
Verstärkter Importpreisanstieg
Die Finanzmarktturbulenzen haben den Wohnungsmarkt weiter signifikant geschwächt. In den kommenden Quartalen ist mit einer fortgesetzt intensiven Anpassung zu rechnen. Die Fed wird den Leitzins voraussichtlich noch in diesem Jahr weiter absenken.
16.10.2007
Immobilienmarkt belastet länger
Die Korrektur im Wohnimmobilienmarkt wird länger anhalten und voraussichtlich auch stärker als bisher erwartet den Privaten Verbrauch dämpfen. Wir rechnen für 2008 nun mit einem jahresdurchschnittlichen Wachstum von 2,2 % (bisher: 2,7 %) Die Fed dürfte die Leitzinsen bis zum Jahresende um insgesamt 75 Basispunkte senken.
24.09.2007
Flucht in die Qualität
Bedingt durch die Abwärtsrevision der BIP-Zahlen für 2006 ist in diesem Jahr ein jahresdurchschnittliches Wachstum von mehr als 2% nicht mehr wahrscheinlich. Unverändert rechnen wir nach dem kräftigen zweiten Quartal mit einer wieder schwächeren Konjunkturdynamik in der zweiten Jahreshälfte.
13.08.2007
Konsumdynamik halbiert
Nach dem sehr schwachen Jahresauftakt zeichnet sich ein klar höheres Wachstumstempo im zweiten Quartal ab. Dennoch dürfte ein sich voraussichtlich neuerlich verstärkender Abschwung im Wohnungsbau im zweiten Halbjahr zu einer verhalteneren Konjunkturdynamik führen.
10.07.2007
Markt revidiert Leitzinserwartungen
Nach dem sehr schwachen Jahresauftakt zeichnet sich ein klar höheres Wachstumstempo im laufenden Vierteljahr ab. Allerdings sollte das Ausmaß der Erholung nicht fortgeschrieben werden, da der Anpassungsprozess im Wohnungsbau noch nicht abgeschlossen ist.
15.06.2007
Lohnstückkosten stabil
Das Wirtschaftswachstum hat sich zu Jahresbeginn spürbar abgeschwächt. Der Private Verbrauch dürfte an Dynamik verlieren, im laufenden Quartal scheint dennoch eine etwas festere Tendenz der gesamtwirtschaftlichen Aktivität möglich.
11.05.2007
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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