Economic Research & Corporate Development
Chemie für das 21. Jahrhundert - sauber, sparsam und biobasiert
Die deutsche Chemieindustrie produziert zunehmend in China, Indien und dem Nahen Osten. Zur Sicherung ihrer Weltmarktstellung ist sie aber darauf angewiesen auch am Standort Deutschland durch die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren neue Wachstumsfelder zu besetzen. Dabei sind vor allem drei Schlüsseltechnologien von herausragender Bedeutung: die Katalyse, die Nanotechnologie und die industrielle („weiße“) Biotechnologie.
29.08.2008
Schneller, kleiner, billiger - Die Chip-Industrie bleibt unter Dauerspannung
Die Preise ziehen weiter an. So stieg der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juni gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um schätzungsweise 3,3 %. Dadurch wurde die Drei-Prozent-Marke nach einem Anstieg von 3,0 % im Mai und 3,1 % im März zum dritten Mal in diesem Jahr gerissen. Derart hohe Teuerungsraten gab es hierzulande seit 15 Jahren nicht mehr. Als Preistreiber fungieren vor allem die Energiepreise sowie die Preise für Nahrungsmittel.
14.07.2008
Ein Blick in die Zukunft - acht Megatrends, die Wirtschaft und Gesellschaft verändern
Die in diesem Working Paper skizzierten Megatrends lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: Die erste Gruppe umfasst globale Trends, die schon längere Zeit in aller Munde sind, die zweite Gruppe umfasst Technologiefelder, die das 21. Jahrhundert entscheidend prägen werden. Die unter dem Stichwort NBIC diskutierte Konvergenz verschiedener Technologie- und Wissenschaftsbereiche könnte den Beginn des sechsten Kondratieff-Zyklus markieren.
27.05.2008
Die langfristigen Auswirkungen des Klimaschutzes auf die deutsche Wirtschaftsstruktur
Die weltweit notwendige drastische Reduzierung der CO2-Emissionen bedeutet für die Industriegesellschaften einen tiefgreifenden Umbau. Wir stehen am Beginn einer „dritten industriellen Revolution“, einer umweltgetriebenen Phase des Wandels, in dessen Zentrum die Energie- und Ressourceneffizienz steht. Diese wirtschaftliche Erneuerung wird nicht ohne Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur in Deutschland bleiben. Anhand eines Indikatorenmodells haben die Volkswirte von Allianz Dresdner untersucht, welche Branchen zu den Gewinnern und welche zu den Verlierern eines verstärkten Klimaschutzes zählen. Darüber hinaus erfolgte erstmals eine vollständige Berücksichtigung aller Wirtschaftszweige. Damit eröffnet sich ein umfänglicher Blick auf die Konsequenzen des verstärkten Klimaschutzes für die gesamte deutsche Wirtschaft.
04.10.2007
Führt eine Entflechtung der Energiekonzerne zu mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt?
In einer Studie mit dem Titel „Führt eine Entflechtung der Energiekonzerne zu mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt?“ setzen sich die Volkswirte von Allianz Dresdner Economic Research mit den Vorschlägen der EU-Kommission zur Abspaltung der Übertragungsnetze von den Energiekonzernen auseinander. Es ist nicht ratsam, diese Vorschläge zum jetzigen Zeitpunkt umzusetzen, lautet das Fazit.
19.09.2007
Ambitionierter Klimaschutz - ein Modernisierungsprogramm für die Wirtschaft
In ökonomischer Hinsicht bedeutet ambitionierter Klimaschutz eine der größten Umstrukturierungen, welche die Weltwirtschaft bisher erlebt hat. Neue Werkstoffe, bessere Technologien, optimierte Produktionsverfahren und intelligente Produkte müssen dazu beitragen, globale Umweltprobleme zu lösen und die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Auch ohne das Klimaproblem wäre dieser Modernisierungsschub wirtschaftlich sinnvoll. Der Klimawandel ist somit der Motor für eine wirtschaftlichen Erneuerung, die ohnehin in Angriff zu nehmen wäre.
18.06.2007
Emissionshandel in Deutschland: Nicht mehr als ein Anfang
Anfang 2005 hat die EU den europaweiten Emissionshandel auf Unternehmensebene als neues Instrument des Klimaschutzes eingeführt. Dabei wird eine politisch vorgegebene Menge an Emissionsrechten an Unternehmen verteilt und zwischen diesen gehandelt. Die Emissionsbelastung der Atmosphäre wird damit zu einem zusätzlichen Produktionsfaktor, dessen Kosten bei der Produktionsplanung zu berücksichtigen sind. Ein Anlagenbetreiber hat zu entscheiden, ob es vorteilhafter ist, Emissionen zu vermeiden oder Emissionsrechte zu kaufen.
22.05.2007
Die Sonne – Energiequelle des 21. Jahrhunderts
Die Nutzung der Sonnenenergie ist angesichts abnehmender Vorräte an fossilen Brennstoffen und der Bedrohung des Klimas durch den Treibhauseffekt ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung. Selbst in Deutschland reicht die mittlere jährliche Sonneneinstrahlung um mit effizienten Solaranlagen einen erheblichen Anteil von Strom und Wärme aus Sonnenkraft zu gewinnen. Zur Erschließung der unerschöpflichen Energiequelle „Sonne“ sind alle drei derzeit nutzbaren Solartechnologien – die Photovoltaik, solarthermische Kraftwerke und die Solarthermie – unverzichtbare Optionen.
02.02.2007
Die Chip-Industrie unter Dauerspannung – innovatives Wachstum ohne Grenzen?
Seit 1960 ist der Weltmarkt für elektronische Bauelemente getragen von einem rasanten technischen Fortschritt im Schnitt um deutlich über 10 % pro Jahr gewachsen. Zusammen mit der gestiegenen Leistungsfähigkeit der elektronischen Datenverarbeitung und der Telekommunikationsdienste erhöhte sich dabei auch die Anwendungsvielfalt.
26.01.2007
Die deutsche Medizintechnik - eine kerngesunde Wachstumsbranche?
Die Zuwachsraten sind erstaunlich: In den letzten zehn Jahren wuchs das weltweite Marktvolumen für Medizintechnik um schätzungsweise knapp 10 % pro Jahr und erreichte damit weit überdurchschnittliche Steigerungsraten. Trotz vielfältiger staatlicher Regulierungen überall auf der Welt liegt eine so hohe Innovationsdynamik vor, wie sie von kaum einer anderen Branche erreicht wird. Auch für die Zukunft sind die Rahmenbedingungen günstig, weil die Weltbevölkerung beständig wächst, in den Schwellen- und Entwicklungsländern der Wohlstand zunimmt und in den Industrieländern ein kontinuierlicher Alterungsprozess der Bevölkerung festzustellen ist.
16.11.2006
Biomasse - Renaissance einer Energiequelle
Bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen kommt neben der Windkraft und der Solar-energie vor allem die Biomasse wieder verstärkt zum Einsatz, denn die Möglich-keiten ihrer energetischen Nutzung sind besonders vielfältig: Biomasse eignet sich nicht nur zur Erzeugung von Strom und Wärme, sondern auch zur Gewinnung von biogenen Kraftstoffen, die herkömmliche fossile Treibstoffe ersetzen können. Im Jahr 2005 stammten gut 67½ % der aus erneuerbaren Energien bereitgestellten Endenergie aus Biomasse.
18.10.2006
Der Fernsehmarkt im Umbruch – Digitalisierung und Internet als Motoren des Wandels
In den nächsten fünf Jahren werden die meisten Haushalte in Deutschland sowohl digitales Fernsehen als auch Breitband-Internet nutzen können. Die Hauptvorteile der Digitaltechnik liegen vor allem in der neuen Programmvielfalt sowie der interaktiven und individualisierten Nutzung des Mediums Fernsehen. Zusätzlich zur Verbreitung von Rundfunk über Antenne, Kabel oder Satellit kommt eine vierte Alternative ins Spiel: IPTV – die Übertragung von TV-Signalen über das Internet-Protokoll (IP) auf den Fernseher auf Basis der DSL-Technik. Telefon, Internet und Fernsehen im Bündel über eine einzige Leitung, das so genannte „Triple Play“, wird dadurch möglich. Hierfür kommen als Plattform neben den TV-Kabelnetzen und den herkömmlichen Telefonnetzen auch die Mobilfunknetze in Frage.
21.07.2006
Triple Play – das neue Spiel der Telekommunikation
Auf dem Markt für Telekommunikation wird die Konvergenz verschiedener Technologien, Kommunikationskanäle und Medien zu Veränderungen auf allen Wertschöpfungsstufen führen und in der Summe einen tiefgreifenden Strukturwandel bewirken. Dabei besteht die Herausforderung darin, möglichst viele Dienste der Telekommunikation zu einem einheitlichen Angebot für Endkunden zu integrieren. Dieser Konvergenzprozess ermöglicht neuartige elektronische Dienstleistungen und eröffnet damit auch neuen Marktteilnehmern lukrative Geschäftsmöglichkeiten. Gleichzeitig verschiebt sich das Kerngeschäftsfeld der etablierten Telekommunikations-Konzerne, die sich von Technologie-Anbietern allmählich zu Dienstleistungs-Unternehmen entwickeln.
06.06.2006
Die Strompreise in Deutschland - warum sie gestiegen sind und wie man sie senken kann
Um die wesentlichen Ursachen der gestiegenen Strompreise und Ansatzpunkte für ihre Senkung zu erkennen, muss man drei zentrale Einflussgrößen – die Netzkosten, den Staatsanteil und die Großhandelspreise – genauer unter die Lupe nehmen.
09.02.2006
Droht der Chip-Industrie ein Kurzschluss?
Der kurzfristige Trend für die Hersteller elektronischer Bauelemente weist eine negative Tendenz auf. Nach dem überraschend starken Nachfrageboom des Jahres 2004 wächst die Gefahr eines Konjunktureinbruchs. Vor dem Hintergrund der sehr labilen Nachfragesituation erwarten wir dieses Jahr nur noch ein moderates weltweites Umsatzplus. Für 2006 rechnen wir dann sogar mit einen Rückgang der weltweiten Halbleiterumsätze um knapp 10%.
20.05.2005
Struktur und Perspektiven des deutschen Auslandsreiseverkehrs 2003/2004
Selten haben in einem Jahr die negativen Einflüsse auf die Reisenachfrage so überwogen wie 2003. Das anhaltend schwache Konsumklima in Deutschland, unverminderte Sparanstrengungen bei den Geschäftsreisenden, der Irak-Krieg, Terrorangst, die Lungenkrankheit SARS, die neue Sommerferienregelung in Deutschland und nicht zuletzt das schöne heimische Sommerwetter haben die Ausgaben der Deutschen für Auslandsreisen stark beeinträchtigt. Insgesamt dürften diese 2003 nach unserer Schätzung um etwa 5,5 % auf rund 52,5 Mrd. EUR zurückgegangen sein.
23.01.2004