Economic Research & Corporate Development
Europäischer Wachstums- und Beschäftigungsmonitor 2009
Die Rezession bremst die EU in diesem Jahr bei ihrem Ziel, der führende, wissensbasierte Wirtschaftsraum der Welt zu werden. Der jährliche Europäische Wachstums- und Beschäftigungsmonitor zeigt, dass alle Länder Europas von dem globalen Abschwung stark erfasst werden. Gegen Ende 2008 liegen nur noch sechs der 14 größten EU-Mitgliedstaaten auf der Zielgeraden des „Lissabon-Monitors“. Deutschland verliert überdurchschnittlich und fällt in der Tabelle auf Platz neun zurück.
12.03.2009
Europäischer Wachstums- und Beschäftigungsmonitor: Indikatoren für eine erfolgreiche Wissensökonomie
Die zweite Ausgabe unseres jährlich erscheinenden Wachstums- und Beschäftigungsmonitors, der die Fortschritte im Lissabon-Prozess misst, zeigt insgesamt starke Verbesserungen in den meisten EU-Ländern. Elf der größten EU-Volkswirtschaften sind auf dem Weg zu den Lissabonzielen gut positioniert; zukünftige Entwicklungen werden jedoch von globalen Unsicherheiten überschattet. Finnland und Irland belegen Platz 1 und 2; Österreich, Frankreich und Italien liegen hinten; Großbritannien und Deutschland haben sich am stärksten verbessert; die Niederlande sind stark zurückgefallen. In elf europäischen Ländern wächst die Produktivität mittlerweile schneller als in den USA. Gegenüber der Veröffentlichung im letzten Jahr haben wir den untersuchten Länderkreis von den neun auf die vierzehn größten EU-Mitglieder erweitert. Außerdem hat uns die Brisanz der Klimawandeldebatte bewogen, in die vorliegende Studie einen Sonderteil zum Thema „effizientere Ressourcennutzung – Schlüsselfaktor für Europas Wirtschaftskraft“ aufzunehmen.
04.03.2008
Hat sich Europa von der amerikanischen Konjunktur abgekoppelt?
Eine gern zitierte ökonomische Weisheit lautet: “If the United States sneezes, the rest of the world catches a cold“. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass schon ein kleiner Konjunkturrückschlag in den USA zu deutlich negativen wirtschaftlichen Auswirkungen anderenorts führt. Zuletzt verliefen die Konjunkturzyklen in den USA und im Euro-Raum jedoch weniger synchron als dies früher der Fall gewesen war. Was sind die Ursachen? Welche Zusammenhänge bestehen? Geht diese Entwicklung so weiter?
13.07.2007
Der europäische Wachstums- und Beschäftigungsmonitor: Indikatoren für eine erfolgreiche Wissensökonomie
Allianz SE und der Lisbon Council, ein in Brüssel ansässiger Think Tank, haben den „European Growth and Jobs Monitor“ veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die EU-15 auf dem besten Weg ist, die in der Lissabon Agenda für 2010 gesetzten Ziele für Wachstum und Beschäftigung zu erreichen. In den neun größten Volkswirtschaften der EU greifen inzwischen die Reformen, einige europäische Länder verzeichnen derzeit einen stärkeren Produktivitätszuwachs als die USA. Schweden rangiert auf Platz eins; Belgien hat sich am stärksten gesteigert, aber auch Deutschland steht gut da; Frankreich und Italien hinken hinterher.
26.02.2007
Europäische Finanzmarktintegration: Weitere grenzüberschreitende Schritte bei der europäischen Bankenkonsolidierung
Der europäische Einigungsprozess musste in diesem Jahr große politische Rückschläge hinnehmen. In den nächsten Jahren dürfte die weitere Integration der Finanz- und Bankenmärkte weniger von der Politik als von den Marktkräften selber bestimmt werden.
31.08.2005
EU-Osterweiterung: Die wachsende Union und die Frage nach ihrer Finanzierbarkeit
Mit dem 1. Mai 2004 ist der Erweiterungsprozess der EU noch lange nicht zum Abschluss gekommen: Die EU wird auch in Zukunft weiter wachsen. Politisch und gesellschaftlich betrachtet ist dies sicherlich zu begrüßen, trägt die Union doch zu mehr Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa bei. Es stellt sich jedoch die Frage, ob eine wachsende Union auf Dauer auch finanzierbar bleibt.
07.06.2005
Türkei: Beitrittsverhandlungen erhöhen Reformdruck auf EU
Bei der Debatte über einen EU-Beitritt der Türkei stehen meist außenpolitische Überlegungen im Vordergrund, dabei sind die ökonomischen Folgen für die EU ebenfalls gravierend: Unter der Annahme ähnlicher Beitrittsbedingungen für die Türkei wie für die osteuropäischen Länder würden die Kosten eines türkischen Beitritts diejenigen der aktuellen Erweiterungsrunde noch übersteigen.
19.05.2004
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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