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Allianz Dresdner Economic Research
Weltwirtschaft auf dem Weg zu ausgewogenerem Wachstum
Das stürmische Wachstum der Weltwirtschaft in den letzten Jahren hat auch seine Schattenseiten. Die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit des Wachstums war bisher vielfach nicht gegeben. Auch die wirtschaftlichen Ungleichgewichte, die im Zuge der kräftigen wirtschaftlichen Dynamik entstanden sind, stellen ein Problem dar. Gegenwärtig werden die Karten jedoch neu gemischt. Aus heutiger Sicht dürfte eine Reihe von Faktoren die globale wirtschaftliche Dynamik in der nächsten Dekade belasten. Es gibt dennoch keinen Grund mit Skepsis in die Zukunft zu sehen.
07.10.2008
Erwerbsbiographie- und kohortenspezifische Versorgungsniveaus und Versorgungslücken in Deutschland
Das Versorgungsniveau der deutschen Rentner wird durch das üblicherweise als Kennzahl verwendete Standardrentenniveau nur unzureichend beschrieben. Unsere Berechnungen zeigen, dass das Versorgungsniveau bei unterstellten realistischen Erwerbsbiographien geringer ausfällt als das Standardrentenniveau. Die Wichtigkeit von zusätzlicher kapitalgedeckter Altersvorsorge zeigt sich für Geringverdiener und Teilzeitbeschäftigte genauso wie für Facharbeiter und Akademiker. Für die einen dient die zusätzliche Vorsorge zur Vermeidung von Altersarmut, für die anderen zur Sicherung des Lebensstandards im Alter. Die durch die Rentenreformen seit 2001 verursachten Versorgungslücken, können durch frühzeitiges Riester-Sparen für alle betrachteten typisierten Erwerbsbiographien und für fast alle Geburtsjahrgänge geschlossen werden. Zur Lebensstandardsicherung sind allerdings über die Riester-Rente hinaus noch weitere Altersvorsorgeanstrengungen nötig.
02.10.2008
Konjunkturprognose 2009: Deutschland: Stagnation nach konjunktureller Vollbremsung
Die deutsche Wirtschaft steuert nach Ansicht der Volkswirte von Allianz und Dresdner Bank auf eine Stagnation im zweiten Halbjahr 2008 zu. Schon im zweiten Quartal war der Konjunkturmotor ins Stocken geraten. Zum Herbst haben sich die Stimmungsindikatoren insbesondere wegen der Finanzmarktkrise weiter eingetrübt, auch die „harten Daten“ geben kaum einen Grund zum Optimismus.
30.09.2008
Afrika im Aufholfieber
Die 48 Länder in Subsahara-Afrika sind reich an Rohstoffen und liegen aufgrund der gestiegenen Preise und Nachfrage perfekt im Trend.
23.09.2008
Chemie für das 21. Jahrhundert - sauber, sparsam und biobasiert
Die deutsche Chemieindustrie produziert zunehmend in China, Indien und dem Nahen Osten. Zur Sicherung ihrer Weltmarktstellung ist sie aber darauf angewiesen auch am Standort Deutschland durch die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren neue Wachstumsfelder zu besetzen. Dabei sind vor allem drei Schlüsseltechnologien von herausragender Bedeutung: die Katalyse, die Nanotechnologie und die industrielle („weiße“) Biotechnologie.
29.08.2008
Kontakt
Michael K. Machauer
Dresdner Bank AG
49.69.263.7079
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