Economic Research & Corporate Development
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Die Bemühungen um die Wiedereingliederung in die internationale Staatengemeinschaft, die Reorganisation wirtschaftlicher Strukturen und die recht rasche Umsetzung von Reformen nach dem politischen Machtwechsel im Jahr 2000 waren von Erfolg gekrönt. Hohes Wirtschaftswachstum, getragen von der kräftig expandierenden Binnenkonjunktur und die zunehmende makroökonomische Stabilisierung belohnen Serbien für die politische und wirtschaftliche Neuausrichtung. Gleichwohl hat der Bürgerkrieg starke Verwerfungen hinterlassen, aus deren Schatten sich das Land nur allmählich lösen kann. Vor allem beim Wohlstandsniveau und bei der Außenhandelsorientierung liegt Serbien noch deutlich hinter den Staaten zurück, die 2004 der EU beigetreten sind.

21.07.2008
Das außenwirtschaftliche Ungleichgewicht und die noch bestehenden politischen Probleme stellen das Land vor große wirtschaftspolitische Herausforderungen. Allerdings forciert die zunehmende Integration Serbiens in die EU den Transformationsprozess, sowohl durch die zunehmende Verankerung demokratischer Strukturen als auch durch den Aufbau stabiler wirtschaftlicher Institutionen und Rahmenbedingungen. Dies hilft die Wirtschaft zu stabilisieren und gegen politische Unsicherheiten, insbesondere bei wechselnden Regierungen, abzuschirmen.

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