Finanzpolitische Perspektiven in Frankreich und Italien
Sowohl Frankreich als auch Italien haben weiter mit ihren Budgetlücken zu kämpfen. Beide Länder haben aber für nächstes Jahr keine reinen Sparhaushalte vorgelegt. Frankreich setzt bei den Ausgaben Akzente im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, Italien nimmt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmenssektors ins Visier. Während die italienische Neuverschuldung 2006 vermutlich in Richtung 4,5 % des BIP steigen wird, liegt die 3 %-Marke für Frankreich zwar näher in Reichweite, dürfte jedoch erneut überschritten werden. Konflikte um den Stabilitäts- und Wachstumspakt scheinen vorprogrammiert.
16.11.2005