Economic Research & Corporate Development
Konjunkturwirkungen der US Immobilienkrise und der Turbulenzen an den Finanzmärkten
Die durch die US-Immobilienkrise ausgelösten derzeitigen Finanzmarktturbulenzen dürften alles in allem zwar nicht völlig spurlos an der europäischen Konjunktur vorübergehen, die Wirkungen beschränken sich aber weitgehend auf die Länder, deren Konjunktur- und Verschuldungslage am meisten der der USA ähnelt. Dies sind Spanien und mit Abstrichen Großbritannien. Für das Wirtschaftswachstum 2008 im Euro-Raum erwarten wir nun 2,1 % (bisher 2,2 %). Die Konjunkturprognose 2008 für Deutschland behalten wir unverändert bei (+ 2,5 %).
18.09.2007
Hat sich Europa von der amerikanischen Konjunktur abgekoppelt?
Eine gern zitierte ökonomische Weisheit lautet: “If the United States sneezes, the rest of the world catches a cold“. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass schon ein kleiner Konjunkturrückschlag in den USA zu deutlich negativen wirtschaftlichen Auswirkungen anderenorts führt. Zuletzt verliefen die Konjunkturzyklen in den USA und im Euro-Raum jedoch weniger synchron als dies früher der Fall gewesen war. Was sind die Ursachen? Welche Zusammenhänge bestehen? Geht diese Entwicklung so weiter?
13.07.2007
USA: Die Fed im Übergang von Alan Greenspan zu Ben S. Bernanke
Alan Greenspan beendet Ende Januar nach 18 Jahren die zweitlängste Amtszeit eines Fed-Chairmans. Es war gleichzeitig eine von vielen Krisen geprägte ausgesprochen ereignisreiche Epoche. Die unter Greenspan entwickelte Fed-Strategie, wie wir sie heute kennen, kann als Dreiklang aus Transparenz, konjunkturpolitischem Aktivismus und Gradualismus bei der Festsetzung der Leitzinsen beschrieben werden. Die fundamentalen Probleme der US-Wirtschaft, die zur Rezession 2001 geführt hatten, sind dadurch jedoch nicht gelöst worden. Sie bestehen weiter, der Zahltag wurde nur hinausgeschoben.
24.01.2006
USA: Bush-Administration: Weitreichende Reformpläne und höhere Staatsschulden
Die Bush-Administration hat sich für die zweite Amtszeit mit Renten- und Steuerreform ambitionierte Ziele gesetzt. Das dazu benötigte Finanzierungsvolumen dürfte allerdings kaum mit einer Halbierung der Staatsdefizite kompatibel sein.
02.02.2005
George W. Bush oder John F. Kerry: Die Defizite bleiben
Die von den beiden Bewerbern um die US-Präsidentschaft, George W.Bush und John F. Kerry, als Ziel verkündete Halbierung des US-Haushaltsdefizits ist schon unter Zugrundelegung der aktuellen Gesetzeslage unrealistisch. Die Umsetzung der Detail-pläne beider Kandidaten bedeutete eine weitere Ausweitung der Defizite.
06.10.2004
America’s lost peace dividend: some macroeconomic implications
Over the 1990s the industrial economies enjoyed a period of remarkable peace and macroeconomic stability. In reaction to the end of the Cold War most of these countries significantly reduced their expenditures on national security. For the US almost half of the cyclically-adjusted improvement in the federal budget balance during this period can be traced directly back to reduced expenditure in this category.
01.10.2004
US-Bundeshaushalt: Tiefroter Ausblick
Die USA stehen mittelfristig vor Budgetdefiziten in Höhe von 3 % des Bruttoinlandsprodukts. Die von der Bush-Administration angekündigte Halbierung der Budgetdefizite ist unter realistischen Annahmen und in Anbetracht der anstehenden Zukunftsaufgaben nicht zu bewältigen.
02.02.2004
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Dr. Lorenz Weimann
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