Economic Research & Corporate Development
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Die osteuropäischen Versicherungsmärkte zählen seit ihrer Liberalisierung Mitte der neunziger Jahre zu den dynamischsten weltweit. Dennoch weisen sie in Hinblick auf Versicherungsdichte und -durchdringung noch längst nicht die Niveaus ihrer westlichen Nachbarn auf.

17.02.2005
Für die drei größten Länder der Region - Polen, Ungarn und Tschechien - rechnen die Volkswirte von Allianz Gruppe und Dresdner Bank für die Zeit bis 2010 mit einer Verdoppelung des Prämienvolumens, was einem jahresdurchschnittlichen Wachstum von gut 10 % entspräche, und einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Lebensversicherungssparte.
Neben dem Wachstumspotenzial werden in dem Working Paper "Die Versicherungsmärkte in Polen, Ungarn und Tschechien" zunächst markante Struktur- und Wachstumsunterschiede der Versicherungsmärkte der "alten" und "neuen" EU aufgezeigt. Aber auch innerhalb der osteuropäischen Ländergruppe gibt es deutliche Abweichungen in der Struktur der Versicherungsmärkte, die nicht nur auf verschiedene Wohlstandsniveaus zurückzuführen sind, sondern beispielsweise ihre Ursache in unterschiedlichen Altersvorsorgesystemen, Wettbewerbsstrukturen oder Gesundheitssystemen haben. Zudem geht das Working Paper kurz auf die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für die Wirtschaft der Länder ein.

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Kontakt
Michael Machauer
Dresdner Bank AG
+49.69.263.7079