Economic Research & Corporate Development
Weltwirtschaft auf dem Weg zu ausgewogenerem Wachstum
Das stürmische Wachstum der Weltwirtschaft in den letzten Jahren hat auch seine Schattenseiten. Die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit des Wachstums war bisher vielfach nicht gegeben. Auch die wirtschaftlichen Ungleichgewichte, die im Zuge der kräftigen wirtschaftlichen Dynamik entstanden sind, stellen ein Problem dar. Gegenwärtig werden die Karten jedoch neu gemischt. Aus heutiger Sicht dürfte eine Reihe von Faktoren die globale wirtschaftliche Dynamik in der nächsten Dekade belasten. Es gibt dennoch keinen Grund mit Skepsis in die Zukunft zu sehen.
07.10.2008
Konjunkturwirkungen der US Immobilienkrise und der Turbulenzen an den Finanzmärkten
Die durch die US-Immobilienkrise ausgelösten derzeitigen Finanzmarktturbulenzen dürften alles in allem zwar nicht völlig spurlos an der europäischen Konjunktur vorübergehen, die Wirkungen beschränken sich aber weitgehend auf die Länder, deren Konjunktur- und Verschuldungslage am meisten der der USA ähnelt. Dies sind Spanien und mit Abstrichen Großbritannien. Für das Wirtschaftswachstum 2008 im Euro-Raum erwarten wir nun 2,1 % (bisher 2,2 %). Die Konjunkturprognose 2008 für Deutschland behalten wir unverändert bei (+ 2,5 %).
18.09.2007
Das Allianz-Dresdner-Renditemodell
Kapitalmarktprognosen gehören heutzutage zum Standardprogramm jedes größeren Finanzunternehmens. Dabei werden mittelfristige Entwicklungen stärker als kurzfristige Schwankungen von makroökonomischen Größen beeinflusst. Es liegt daher nahe, Kapitalmarkttrends mit Hilfe eines ökonometrischen Modellansatzes zu analysieren.
21.02.2006
Globale Liquiditätsschwemme: Problem oder Wachstumsmotor?
Im Zuge der stark expansiven Ausrichtung der Geldpolitik in den letzten Jahren ist die Geldschöpfung der wirtschaftlichen Aktivität stark vorausgelaufen, so dass derzeit eine deutliche Überversorgung besteht. Solange externe Faktoren wie die Globalisierung den Anstieg der Lohnstückkosten begrenzen, besteht freilich berechtigte Hoffnung, dass es nicht zu inflationären Tendenzen kommt. Selbst bei etwas schwächerer Konjunktur sehen wir im Euro-Raum keinen weiteren Raum für eine Zinssenkung.
15.07.2005
Weltwirtschaft: Allianz Indikator misst Temperatur der Weltwirtschaft
Der von den Volkswirten von Allianz Group und Dresdner Bank neu entwickelte Allianz Konjunkturindikator erlaubt frühzeitig Aussagen zur konjunkturellen Dynamik der Weltwirtschaft. Derzeit signalisiert er eine deutliche Wachstumsabschwächung für das zweite Quartal.
30.05.2005
Emerging Markets: Stehen die Notenbanken hinter dem Höhenflug des Euro?
Fast drei Viertel der weltweiten Devisenreserven befinden sich in den Händen der Notenbanken aus Emerging Markets- und Entwicklungsländern. Die Dresdner Bank- Volkswirte gehen deshalb der Frage nach, ob diese Zentralbanken zu einem bestimmenden Faktor auf dem internationalen Devisenmarkt geworden sind und z.B. den Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar in die Höhe treiben.
11.04.2005
Kontakt
Dr. Lorenz Weimann
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