Economic Research & Corporate Development

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Impulse: "Risiko eines Crashs ist gering"
Der generelle Aufwärtstrend an den Finanzmärkten ist trotz der Probleme am US-Immobilienmarkt intakt. Die Unternehmen schreiben gute Gewinne, bei den Zinsen droht kein starker Anstieg. Gleichwohl werden die Schwankungen an den Aktienmärkten größer sein als 2006. Dies bietet jedoch auch Gelegenheiten in Schwächephasen zuzukaufen. Auf mittlere Sicht ist man an den hiesigen Börsen nach wie vor gut aufgehoben.
19.04.2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Was ist neutral?"
Die Wissenschaft bietet scheinbar einfache Faustformeln zur Berechnung des angemessenen Zinsniveaus an. Probleme treten jedoch schon bei der Auswahl des der Berechnung zugrundeliegenden Durchschnittszinses auf. Zudem gibt es konzeptionelle Streitfragen. Es ist deshalb zu begrüßen, dass sich die EZB nicht einfachen Berechnungsformeln verschrieben hat, sondern den Unsicherheiten und Komplexitäten im Rahmen ihrer Zwei-Säulen-Strategie explizit Rechnung trägt. Wegen ihrer erfolgreichen Stabilitätspolitik kann sie zur Zeit auch eine ruhige Hand behalten, obwohl die Geldmenge zu schnell wächst.
10.04.2007
Le Monde: « Allemagne: L´homme malade de l´Europe est-il guéri ? »
Unter anderem aufgrund der erfolgten Konsolidierung im Unternehmensbereich und der bisher durchgeführten wirtschaftspolitischen Reformen hat sich der Zustand der deutschen Wirtschaft entscheidend verbessert. Auch mittelfristig bestehen gute Wachstumschancen. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen hat sich auch wegen der moderaten Tarifpolitik der letzten Jahre verbessert. Unangemessen hohe Lohnabschlüsse in der laufenden Tarifrunde könnten hier wieder zu einer Verschlechterung führen. Reformen sind nach wie vor beim Arbeitsmarkt und im Ausbildungssystem notwendig
27.03.2007
Börsenzeitung: „Das US-Zinsniveau sinkt auf 4,75 Prozent“
Die Fed bereitet sich darauf vor, schnell die Zinshebel umzulegen, wenn dies erforderlich sein sollte. Dies sind gute Nachrichten für die Aktienmärkte; dennoch sind hier zukünftig volatilere Bewegungen zu erwarten. Der Dollar wird schwächer werden, aber nicht in dramatischer Weise.
26.03.2007
Euro: "Erwartungen nicht überspannen"
Die Krise am Hypothekenmarkt in den USA belastet die dortige Konjunktur und die Weltfinanzmärkte. Auch Deutschland ist davon nicht unbetroffen. Dazu kommt hierzulande die Belastung durch die Mehrwertsteuererhöhung. Die deutsche Konjunktur wird deshalb nicht an das Ergebnis von 2006 herankommen, auch der Aktienmarkt hat nicht das Potenzial für Kursgewinne wie im vergangenen Jahr.
21.03.2007
goingpublic: „Deutschland bleibt auch 2007 auf Wachstumskurs“
Die deutsche Wirtschaft ist gut ins neue Jahr gestartet, das Wachstum steht auf breiterer Basis. Positive Impulse für den privaten Konsum gehen von einem überraschend starken Arbeitsmarkt aus. Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten sollte auch im laufenden Jahr weiter anhalten, wenn auch mit geringerer Dynamik und größeren Schwankungen. An den Rentenmärken ist keine starke Aufwärtsbewegung zu erwarten.
19.03.2007
Frankfurter Neue Presse: „Dresdner Bank gegen Zinserhöhung“
Die Dresdner Bank geht von einem Wachstum von 1,8 % im laufenden Jahr aus. Die Mehrwertsteuererhöhung belaste den privaten Verbrauch. Konsolidierungsbedarf bestehe noch bei den Staatsfinanzen, auch am Arbeitsmarkt stünden – trotz der überraschend positiven Entwicklung – strukturelle Reformen noch aus. Ein Risiko für die weitere Konjunkturentwicklung bleibe die Tarifpolitik, die den Aufschwung am Arbeitsmarkt auch wieder kaputt machen könne. Im Gegensatz zu Bundesbankpräsident Axel Weber spricht sich Michael Heise, Chefvolkswirt von Allianz und Dresdner Bank gegen weitere Zinserhöhungen der EZB aus.
16.03.2007
Augsburger Allgemeine: „Die Korrektur schafft neue Chancen“
Die Entwicklung am US-Immobilienmarkt führt zu Kursturbulenzen an den Aktienmärkten. Die Kursrückgänge sind aber – nach einer zuletzt zu stark ausgeprägten Risikobereitschaft - eher gesunder Natur und bieten Anlegern neue Einstiegschancen.
16.03.2007
VDI nachrichten: „Ich sehe den Euro zum Jahresende bei 1,40 $“
Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Neben dem US-Dollar hat er sich als weltweite Leitwährung etabliert, so Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe. Für die Stabilität des Euro sei es wichtig, die Homogenität in der Euro-Zone zu verbessern ohne jedoch den Wettbewerb in einzelnen Regelungsbereichen zu beschneiden; gleichzeitig müssen die Staatsbudgets saniert werden. Die Unabhängigkeit der EZB sieht Heise nicht bedroht. Zum Jahresende sieht er den Euro bei 1,40 USD. In der Geldpolitik sei die EZB nicht zu schnellen weiteren Schritten gezwungen.
16.02.2007
Finanz und Wirtschaft: „Eurostärke hausgemacht“
Der Euro weist eine hohe und stabile Kaufkraft auf, sein Anteil an den Weltwährungsreserven ist gestiegen. Aufgrund möglicher Divergenzen im Euro-Raum, muss die Homogenität in der Eurozone weiter verbessert werden. Die derzeitige Eurostärke resultiert nicht nur aus der Dollarschwäche, sie ist auch hausgemacht.
12.02.2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Wehret den Anfängen“
Obwohl der Euro durchaus eine Erfolgsgeschichte ist, sieht eine breite Mehrheit der Bevölkerung gerade in den großen Ländern des Euro-Raumes eher Nachteile. Dies beinhaltet auch ein ernstzunehmendes Risiko: bei einer weniger günstigen wirtschaftlichen Entwicklung wird der Euro schnell zum Sündenbock gemacht und die EZB in den Mittelpunkt der Kritik gestellt. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Unabhängigkeit der EZB institutionell abgesichert worden ist und sich die EZB Forderungen zum Beispiel nach einer expansiven Geldpolitik konsequent verschließt.
05.02.2007
Offenbach Post: "Strukturelle Verbesserungen haben deutsche Firmen wieder stark gemacht"
Die Volkswirte von Allianz und Dresdner Bank erwarten auch für die nächsten Jahre ein weiterhin gutes Wachstum. Strukturelle Verbesserungen im Unternehmenssektor haben zu einer höheren Produktivität geführt, deutsche Firmen sind weltweit gut aufgestellt. Auch die Politik hat durch die Reformen der letzten Jahren zu diesen Erfolgen beigetragen. Besonders Maschinenbau und Elektrotechnik boomen, aber auch die Automobilindustrie steht gut da. Trotz der Erholung am Arbeitsmarkt, stellt die strukturelle Arbeitslosigkeit nach wie vor ein großes Problem dar. Zukünftig werden sich globale Erwärmung und die damit verbundenen erhöhten Umweltrisiken verstärkt auf konjunkturelle Entwicklungen auswirken.
25.01.2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Ein wenig bremst die höhere Mehrwertsteuer den Konsum"
Die Mehrwertsteuererhöhung dämpft etwas das Wirtschaftswachstum, die Zinsen können noch leicht weiter steigen. Allianz/Dresdner warnen vor überzogenen Lohnerhöhungen, mahnen weitere Reformen an. Die Banken in Deutschland und damit auch der Finanzplatz Frankfurt stehen heute besser da als vor zehn Jahren.
23.01.2007
EFL quarterly: "Altersvorsorge - Chance für Finanzdienstleister"
Private Vorsorge wird im Hinblick auf die Einkommenssicherung im Alter immer wichtiger. Die deutsche Sparquote liegt bei knapp 11 Prozent, die Gesamtrendite der Geldvermögen in Deutschland ist dabei geringer als in vielen anderen Industrieländern. Hier sind Kreditinstitute und Versicherungen gefordert: Es geht um eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko, hinzu kommt die unterschiedliche steuerliche Behandlung einzelner Produkte, die maßgeschneiderte Lösungen erfordert.
19.01.2007
Börsenzeitung: "Der Außenwert des Euro wird steigen"
Der Euro ist der große Favorit an den Devisenmärkten in diesem Jahr. Allianz/Dresdner Bank sehen die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,38 Dollar Ende 2007.
19.01.2007
ARGOS Wirtschaftsmagazin: "Gedämpfte Dynamik für 2007 erwartet"
Die deutsche Wirtschaft ist gut ins neue Jahr gestartet. Die Mehrwertsteuererhöhung wird den Konjunkturaufschwung nicht abwürgen, jedoch zu einer temporären Wachstumsdelle führen. Allianz/Dresdner erwarten einen BIP-Anstieg von 1,4% im laufenden Jahr.
05.01.2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Wachsam bleiben"
Die derzeitige moderate Preisentwicklung stellt kein Umfeld für kräftige Zinserhöhungen durch die EZB dar. Anders sieht es bei Betrachtung der sehr dynamischen Kredit- und Geldmengenexpansion im Euro-Gebiet aus. Obwohl diese für die kurzfristige Inflationsprognose weniger gut geeignet ist, sollte die EZB unter längerfristigen Gesichtspunkten wachsam bleiben.
04.12.2006
Wertpapier: "US-Anleihen meiden"
Ein weiter sinkender Ölpreis würde sowohl die Inflation im Zaum halten als auch Aussichten auf eine höhere Wachstumsrate im kommenden Jahr eröffnen. Allianz/Dresdner gehen nicht von einem weiteren signifikanten Ansteigen der Renditen aus und empfehlen eher Papiere mit einer Restlaufzeit von drei bis fünf Jahren. Generell sei in Deutschland die Aktienquote zu gering.
09.11.2006
Unternehmermagazin: "Segensreiches Auslandsgeschäft"
Die zunehmende Globalisierung hat auch den deutschen Mittelstand erfasst. Viele Unternehmen sind inzwischen international aufgestellt und profitieren von der kräftigen Nachfrage auf den Weltmärkten. Inlandsorientierte mittelständische Unternehmen hatten hierzulande mit einer schwierigen Wirtschaftslage zu kämpfen und kaum Möglichkeiten dies im Ausland zu kompensieren.
25.10.2006
Financial Times Deutschland: "Angst vor Politik-Stillstand"
Die Restrukturierung der deutschen Unternehmen, Exporterfolge auf den florierenden Weltmärkten, Steuersenkungen sowie Reformen, die zu einer Senkung der Abgabenquote geführt haben, haben entscheidend mit zum derzeitigen starken Wachstum der deutschen Wirtschaft beigetragen. Allerdings ist die Reformpolitik der Großen Koalition inzwischen zum Stillstand gekommen, die Mehrwertsteuererhöhung kostet nächstes Jahr einen halben Prozentpunkt Wachstum. 18. Oktober 2006
18.10.2006

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Dr. Lorenz Weimann
Allianz SE
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