Economic Research & Corporate Development

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Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Kleine Schritte sind sinnvoll"
Vor dem Hintergrund des gefallenen Ölpreises und der derzeitigen Inflationsentwicklung fällt es schwer die Notwendigkeit sehr kräftiger und beschleunigter Zinserhöhungen im Euro-Raum zu erkennen. Allerdings muss die EZB wegen der weltweit hohen Liquidität an den Finanzmärken auf der Hut sein. Diese signalisieren Zinserhöhungsbedarf – aber auf welches Niveau? Sinnvoll für die EZB ist die Fortführung der bisherigen Politik der kleinen Schritte. Dies lässt Zeit, die Wirkung von Zinserhöhungen zu beobachten. 2. Oktober 2006
02.10.2006
Business Times: "Supply-side aspects augur well for global growth"
Trotz steigender Ölpreise ist die Weltwirtschaft in den letzten Quartalen erstaunlich kräftig gewachsen. Der Angebotstheorie zufolge, müssen steigende Energiepreise durch niedrige Lohnzuwächse oder geringere Kapitalkosten kompensiert werden. Dies ist in der Tat auch geschehen. Wie geht es aber weiter? Die Dämpfung der US-Konjunktur hat größere Auswirkungen auf Asien als auf Europa. Sollten die langfristigen Zinsen weiter niedrig bleiben und die Löhne nicht allzu stark wachsen, sollte dies für den Euro-Raum auch noch einen Kontrapunkt zu der von den USA ausgehenden Dämpfung setzen. 15. September 2006 Verfügbar nur in englischer Sprache.
15.09.2006
Wiesbadener Kurier: "Volle Kassen wecken Begehrlichkeiten"
Die Mehrwertsteuererhöhung kommt zur Unzeit: sie kostet mindestens ein halbes Prozent Wachstum, führt zur Erhöhung der Inflation und damit zu Kaufkraftverlusten. Zudem wecke sie Begehrlichkeiten des Staates und beinträchtige die Ausgabendisziplin. Generell sei Deutschland mit den Reformen der letzten Jahre jedoch auf dem richtigen Weg, wenngleich es noch Nachbesserungsbedarf - etwa auf dem Arbeitsmarkt - gebe. 13. September 2006
13.09.2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Der Yen und Carry Trades“
Auch nach der Zinserhöhung der japanischen Zentralbank bleibt der Yen schwach. Dies obwohl es mehrere Gründe gibt, die für einen starken Yen sprechen. Ursächlich für die Yen-Schwäche dürften Carry-Trades sein. Deren Auflösung kann aber zu einer um so heftigeren Yen-Aufwertung führen. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen dies. 31.07.2006
25.07.2006
Süddeutsche Zeitung: "Die ersten guten Nachrichten"
Die derzeitige Wirtschaftslage spiegelt auch erste Reformerfolge in Wirtschaft und Politik wider. So hat sich die internationale preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren nachhaltig verbessert; dies gilt ebenso für die Ertraglage der Unternehmen. Auch am Arbeitsmarkt ist einiges in Bewegung gekommen. Im politischen Bereich sind die Fortschritte bei der Föderalismusreform sowie die Konsolidierung der Staatsfinanzen hervorzuheben. Nachholbedarf besteht noch beim Gesundheitswesen, der Bildungspolitik und nach wie vor am Arbeitsmarkt. 25.07.2006
25.07.2006
Finanz und Wirtschaft: "Der Zinsanstieg hat den Dollar bisher gestützt"
Die amerikanische Wirtschaft wird sich langsam etwas abkühlen, das Ende des Zinsstraffungszyklus dürfte bald erreicht sein. Dies und die US-Defizite werden den Dollar 2007 weiter schwächen. Die weltweite Inflation ist beherrschbar, auch die langfristige Ölpreisentwicklung sollte nicht aus dem Ruder laufen. Dies stützt auch die internationalen Aktienmärkte. In Deutschland wird die geplante Mehrwertsteuererhöhung 2007 zu einer Wachstumsdelle aber nicht zu einer Unterbrechung des Wachstumstrends führen. Am Arbeitsmarkt ist eine Trendwende zu verzeichnen. 22.07.2006
22.07.2006
Handelsblatt: "Keine Angst vor der Billigkonkurrenz"
Die Bedeutung des Dienstleistungssektors ist in den letzten Jahrezehnten auch mitbedingt durch die zunehmende Globalisierung stark gewachsen. In der EU wird aufgrund der inzwischen verabschiedeten Dienstleistungsrichtlinie der Wettbewerbsdruck weiter zunehmen. Dafür müssen sich die deutschen Dienstleister rüsten. Sie profitieren dabei von der starken Stellung der deutschen Industrie im Warenhandel. Während wir hier Exportweltmeister sind, ist bei den Dienstleistungsexporten jedoch noch einiges aufzuholen. 22. Juni 2006
22.06.2006
Hamburger Abendblatt: "Die Stimmung in der Wirtschaft ist gut"
Die jüngsten Kursrückgänge an den Aktienmärkten sind keine Vorboten eines Konjunkturabschwungs. Die Konjunktur wird sich weiter freundlich entwickeln und zunehmend zur Erholung auf dem Arbeitsmarkt beiragen. Kritisch äußert sich Heise zur geplanten Mehrwertsteuererhöhung. Sie käme zu früh und wäre besser für notwendige Reformen statt zur Haushaltssanierung eingesetzt worden. Risiken sieht er bei den steigenden Ölpreisen: Die Gefahr sei groß, dass sie die Konjunkturprognosen über den Haufen werfen. 6. Juni 2006
06.06.2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Vorsicht ist geboten“
Der jüngste Kursrutsch an den internationalen Finanzmärkten und die gestiegene Risikoaversion sind nicht Vorboten einer echten wirtschaftlichen Verschlechterung. Nach einer Pause sollte es an den weltweiten Aktienmärkten wieder aufwärts gehen. Für viele der alternativen Anlagemärkte, die in den vergangenen Jahren viel Kapital auf sich gezogen haben, muss das jedoch nicht in gleicher Weise gelten. 29. Mai 2006
29.05.2006
Tagespiegel: "Die EU muss sich an den Besten messen"
Die EU will den Lissabon Prozess vorantreiben. Reformen sind auch vonnöten um die Märkte weiter zu integrieren und Preis- sowie Lohnunterschiede auszugleichen. Der Abbau gesamtwirtschaftlicher Spannungen würde auch zu einem besseren Funktionieren und zu einer verbesserten Akzeptanz des Euro führen. 8. April 2006
08.04.2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Keine Party ohne Ende"
Der globale Zinsanstieg wird nicht zu einem abrupten Abknicken der Weltkonjunktur oder einem Einbrechen der Aktienmärkte führen. Gefahren bestehen eher auf Märkten, in denen bisher sogenannte "carry trades" getätigt wurden; Korrekturen könnten auch auf den Devisenmärkten bevorstehen. Dennoch gibt es für die Geldpolitik keine Alternative zur Normalisierung des Zinsniveaus. 27.März 2006
27.03.2006
International Herald Tribune: "Making the most of the euro"
Erfreulicherweise zeigt die europäische Wirtschaft klare Zeichen einer Erholung. Das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern hat sich verbessert, die Produktion steigt und langsam geht auch die Arbeitslosigkeit zurück. Gleichzeitig bauen sich jedoch in der Eurozone Spannungen auf, die dem ganzen Projekt einen Schlag versetzen könnten, sollte dem nicht gegengesteuert werden. Bei der Errichtung einer optimalen Währungszone, könnte der Lissabon-Prozess an einem kritischen Punkt stehen. Zuerst veröffentlicht in der "International Herald Tribune". 24. März 2006 Verfügbar nur in englischer Sprache.
24.03.2006
goingpublic: "Chancen und Potenziale - Finanzstandort Deutschland"
Nach einer ausgeprägten Konsolidierung sind die mittelfristigen Perspektiven für den Finanzstandort Deutschland jetzt wieder besser. Insbesondere die zunehmende Orientierung hin zu den Kapitalmärkten sowie die wachsende Bedeutung der kapitalgedeckten Altersvorsorge in Verbindung mit der anziehenden Konjunktur versprechen eine Aktivierung des vorhandenen Wachstumspotenzials. 23. März 2006
23.03.2006
ErhvervsBladet: "Euolande skal afgive magt til EU"
Die Divergenzen zwischen den verschiedenen Ländern im Euroraum machen eine stärkere europäische Zusammenarbeit notwendig. Gleichzeitig muss die Harmonisierung des Dienstleistungsmarktes weiter vorangetrieben werden. Die Hausaufgaben beginnen jedoch bereits bei notwendigen Strukturreformen bei nationalen Arbeitsmärkten und Steuersystemen sowie der Eindämmung der Budgetdefizite. Im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist der starke Lohnkostenanstieg in einzelnen Ländern besorgniserregend. 10. März 2006 Verfügbar nur in dänischer Sprache.
10.03.2006
Münchner Merkur: "Die Ansprüche haben sich verschoben"
Beim Arbeitsmarkt, den Steuern und den sozialen Sicherungssystemen stehen immer noch Reformen aus. Gleichzeitig sind – mitbedingt durch die Globalisierung - die Ansprüche an die Höhe der Renditen gestiegen. 3. März 2006
03.03.2006
Augsburger Allgemeine: "Den Schwung nutzen, um Stellen zu schaffen"
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich verbessert, gleichzeitig ist die Beschäftigungsschwelle auf ein Prozent abgesunken. Jetzt muss alles getan werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. 3. Februar 2006
03.02.2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung: " Per saldo expansiv"
Wird der neue Fed-Präsident Ben Bernanke mittelfristig mit der Einführung eines Inflationsziels der amerikanischen Gelpoltik eine neue Ausrichtung geben? Eine eher an den fundamentalen Entwicklungen orientierte Geldpolitik, die nicht nur auf die Finanzmärkte schaut, könnte helfen die Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft besser in den Griff zu bekommen. 23. Januar 2006
23.01.2006
Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen: „Das Ende der Niedrigzinsen?“
Nicht zuletzt aufgrund der hohen Ölpreise steigen Preise und Zinsen weltweit. Dennoch liegen die langfristigen Anleiherenditen noch auf niedrigem Niveau. Wird der Zinsanstieg weitergehen und welche Erklärungsansätze gibt es dafür? 11. Januar 2006
11.01.2006
Börsenzeitung: "Heterogenitäten im Euroraum erschweren die Geldpolitik der EZB"
Die Konvergenz von Wirtschaftsdaten und Inflationsraten zwischen einzelnen Ländern ist nicht so hoch, wie das vielfach vor Beginn der Währungsunion erwartet worden war. Vor allem bei der Geldmengen- und Kreditentwicklung haben sich spürbare Unterschiede herausgebildet. Die Bedingungen für eine einheitliche Geldpolitik könnten mit einer Homogenisierung der verschiedenen nationalen Finanz- und Arbeitsmärkte verbessert werden. 3. Januar 2006
03.01.2006
Abendzeitung: "Die Chancen für mehr Jobs stehen gut"
Die verbesserte internationale Wettbewersfähiglkeit deutscher Firmen sowie 2 % Wachstum im kommenden Jahr schaffen gute Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze. Dem Wachstum der Ausfuhren und der Ausrüstungsinvestitionen wird jetzt der Aufbau neuer Arbeitsplätze folgen. 21. Dezember 2005
21.12.2005

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Dr. Lorenz Weimann
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