Economic Research & Corporate Development

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Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Keine Sorge um den Standort“
An Kritik am deutschen Finanzsystem hat es noch nie gemangelt. Gerade im Ausland gilt der Standort vielen als hoffnungslos abgeschlagen. Die Finanzkrise, der größere deutsche Institute zum Opfer fielen, wird als Bestätigung gesehen. Und inzwischen wird auch im Inland über das vermeintliche Versagen der Banken diskutiert und es werden „noch nie dagewesene“ Maßnahmen angekündigt.
13.07.2009
European Voice: "Watering the green shoots"
Die Weltwirtschaft scheint sich allmählich aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien. Zahlreiche Erholungsanzeichen signalisieren, dass das zweite Quartal den Wendepunkt markieren wird. Die treibenden Kräfte hinter dieser Wende sind schon eine Weile erkennbar: fiskalische Konjunkturspritzen, aggressive Geldpolitik, riesige Rettungspakete für die Banken und, dazu noch, ein beispielloser Rückgang der Rohstoffpreise, der in vielen Ländern die Inflation gedämpft und das reale Einkommen der private Haushalte erhöht hat. /Verfügbar nur in englischer Sprache
15.06.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Das Schlimmste scheint vorüber“
Der freie Fall der Konjunktur scheint vorerst gestoppt. Die Indikatoren beginnen zu drehen, die Akteure fassen langsam wieder Zuversicht. Nirgendwo wird dies deutlicher als an den Aktienmärkten. Angesichts der massiven geld- und fiskalpolitischen Impulse kommt dies nicht überraschend, Selbstzufriedenheit wäre aber Fehl am Platze. Es gibt viele Risiken, die die ersten Triebe der Konjunkturerholung wieder zunichte machen könnten. Das größte ist nach wie vor der Zustand des Finanzsektors.
11.05.2009
Börse Online: Neue Perspektiven an den Finanzmärkten
Derzeit herrschen Frühlingsgefühle am Aktienmarkt. Wie erfreulich! Aber sind die momentanen Kurssteigerungen an den Märkten wirklich Vorbote verbesserter Konjunkturaussichten oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Zwischenerholung? Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
30.04.2009
FTD: Warnhinweise an alle Schwarzseher
Mangelndes Problembewusstsein kann uns Deutschen niemand vorwerfen. Das zeigt sich gerade wieder: Staatstragend wird ein immer steilerer Absturz der Wirtschaft verkündet. Die Ökonomen überbieten sich mit Negativprognosen. Dieses Jahr sei wirtschaftlich gelaufen, man könne froh sein, wenn es 2010 wieder besser werde. Das sollten auch die Unternehmen und privaten Haushalte wissen, deren Krisenwahrnehmung noch nicht so ausgeprägt sei.
28.04.2009
The Wall Street Journal: "Europe can only lead by example"
Im Zuge der Finanzkrise erlebt Europa, und der Rest der Welt, die schärfste Rezession seit 1929. Das Hauptaugenmerk zur Zeit ist verständlicherweise auf kurzfristiges Krisenmanagement. Im Moment besteht die Hauptaufgabe darin, die richtige Balance zwischen dem Staat und den Märkten zu finden, um Stabilität zu gewährleisten und langfristig die Kräfte des Marktes zu stärken. / Verfügbar nur in englischer Sprache
24.03.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Licht am Ende des Tunnels“
Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen zeichnen ein ziemlich verheerendes Bild. Viele sehen sich an das Schreckenszenario der Großen Depression erinnert. In seiner Schnelligkeit übertrifft der Absturz der Konjunktur selbst die schärfsten Rezessionen früherer Jahre. Konsequente Krisenbekämpfung der Politik und weitere Korrekturen im Finanzsektor sind das Gebot der Stunde. Wenn es gelingt, die Finanzkrise endlich einzudämmen, wird sich die Weltwirtschaft deutlich erholen können.
09.03.2009
Focus Money: „Die Welt wird eine andere sein“
In einem Interview mit Focus Money stellt sich Michael Heise Fragen über die Dauer der Rezession in Deutschland, das Comeback der boomenden Schwellenländer und die Gefahren des Protektionismus sowie der Deflation.
25.02.2009
Hamburger Abendblatt: „Drei Gründe, warum sich die Wirtschaft schnell erholt“
In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt nennt Michael Heise drei Faktoren, die für eine baldige Erholung der Konjunktur sprechen: die niedrigen Zinsen, die Konjunkturpakete rund um die Welt und der Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise.
10.02.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Die Konjukturwende ist möglich“
Wir beginnen 2009 mitten in einer Rezession. Die Anspannung ist groß. Auf der einen Seite besteht die Hoffnung, dass 2009 eine Konjunkturwende bringt, der neue amerikanische Präsident einiges bewirkt und die Finanzkrise endlich ein Ende findet; auf der anderen Seite steht das Bangen vor der schwersten Rezession der Nachkriegszeit, die die Arbeitslosigkeit hochtreiben und die Probleme des Finanzsystems weiter verschärfen könnte.
05.01.2009
Bild: „0 % Zinsen – Kann ich mir Geld bald gratis leihen?“
Die US-Notenbank hat in einem dramatischen Schritt die Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Aber allein mit niedrigen Zinsen ist die Konjunktur nicht in Gang zu bringen. In Deutschland werden Verbraucherkredite nicht kostenlos zu haben sein, auch wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins weiter senken wird. Dies dürfte im Januar mit einer Lockerung von derzeit 2,5 % auf dann 1,75 % der Fall sein.
18.12.2008
The Wall Street Journal: „Deleveraging must continue“
In der derzeitigen Krise sind die staatlichen Rettungspakete sowie die Zinssenkungen der Notenbanken hilfreich, können aber nicht den notwendigen Prozess des Risikoabbaus im Bankensystem ersetzen. Teile des Finanzsektors hatten sich zuletzt von der Realwirtschaft abgekoppelt. Der Geschäftsfokus wird sich wieder mehr den traditionellen Bankgeschäften zuwenden müssen. Geht der Prozess schnell voran, wird auch keine Kreditklemme entstehen. Neben der notwendigen Konsolidierung im Finanzsektor gibt es in einigen Ländern auch in den Unternehmen und bei den privaten Hauhalten Korrekturbedarf. Das gilt vor allem für Länder die einen Kreditboom erlebt haben, wie die USA, das Vereinigte Königreich, Spanien und viele osteuropäische Staaten. Dort müssen die Schulden entschlossen und schnell abgebaut werden. Die Vorstellung, man könne durch niedrige Zinsen oder expansive Fiskalpolitik in die hohe Verschuldung quasi „hineinwachsen“ ist irrig. Sie führt geradewegs in das „japanische Problem“ der neunziger Jahre. / Verfügbar nur in englischer Sprache.
20.11.2008
Tagesanzeiger: „Eine heftige Rezession, aber auch eine kurze Rezession“
Nach dem scharfen Einbruch im Oktober sehen wir im Moment eine gewisse Entspannung, zu der die Notenbanken sowie die Rettungspakete der Regierungen beigetragen haben. Jetzt ist es wichtig, dass die Finanzinstitute in hohem Tempo Risiken abbauen und ihre Bilanzen verkürzen. Trotz der weltweiten Zinssenkungen werden wir eine heftige aber auch kurze Rezession erleben, eine lange weltwirtschaftliche Schwächephase steht uns jedoch nicht bevor. Optimistisch stimmen die gefallenen Rohstoffpreise und das sehr niedrige Zinsniveau. Die US-Wirtschaft wird im 2. Quartal 2009 aus ihrer Talsohle herauskommen.
07.11.2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Lichter am Horizont“
Eine Kehrtwende allein mit Zinssenkungen oder expansiver Fiskalpolitik wird kaum zu erreichen sein – das zeigen unter anderem die japanischen Erfahrungen. Neues Vertrauen entsteht über den Abbau von Risiken im Finanzsektor und eine verbesserte Kapitalausstattung der Banken. Dieser Risikoabbau ist in den letzten Wochen gut voran gekommen, Konsolidierungsbedarf besteht allerdings noch bei den Unternehmen und den privaten Haushalten. Wenn die ersten Erfolge in Form wieder verbesserter Kapitalquoten sichtbar werden, wird sich die Anspannung legen. Kommt es dann noch zu einer massiven Kostenentlastung durch fallende Energie- und Rohstoffpreise, sind die Perspektiven keineswegs so düster, wie es die derzeitige Krisenstimmung vermuten lässt.
03.11.2008
Börsen Zeitung: „Von der Moral und Macht der freien Märkte“
Die Frage nach der Legitimität und der Funktionsfähigkeit marktwirtschaftlicher Steuerungssysteme wird nach der Finanzmarktkrise neu gestellt. Unbestreitbar ist, dass auch die Marktwirtschaft krisenhafte Entwicklungen erlebt, allein in den letzten 35 Jahren waren es nicht weniger als acht. Am Ende wird auch die aktuelle Krise überwunden werden – und sie wird neue Regulierungsrahmen und völlig veränderte Marktstrukturen hervorbringen. Aufgabe der Politik ist es, eben diesen Ordnungsrahmen festzulegen, weiterzuentwickeln und dabei auch auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Hinzukommen muss auch die Verpflichtung der Wirtschaft selbst, in ihren Handlungen ethische Prinzipien anzulegen. Der gegenwärtige Vertrauensverlust der Marktteilnehmer greift das Fundament der Marktwirtschaft an. Dies fordert einen stärkeren regulativen Eingriff des Staates heraus, um genau dieses Fundament zu schützen. In der Ausprägung des staatlichen Ordnungsrahmens gibt es sehr große Unterschiede. Während in den letzten Jahren viele Staaten mehr zu dem amerikanischen kapitalmarktgeprägten Modell tendierten, dürfte zukünftig eher das stärker regulierte europäische Modell der Sozialen Marktwirtschaft im Vordergrund stehen.
28.10.2008
Financial Times Deutschland: „Es ist eine Abwärtsspirale“
Die Kreditvergabe der Banken in Deutschland wird sinken. Seit Anfang Oktober ist es für Banken noch schwieriger geworden sich an den kurzfristigen Kreditmärkten zu refinanzieren. An den Aktienmärkten sehen wir derzeit eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale. Dabei werden stabilisierende Elemente, wie die gesunkenen Rohstoffpreise und langfristig niedrige Zinsen schlichtweg ausgeblendet.
27.10.2008
CH-D Wirtschaft: „Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“
Der Standort Deutschland hat in den vergangenen Jahren spürbar an Boden gut gemacht. Zu den Stärken Deutschlands zählt ohne Zweifel seine mittelständisch strukturierte Wirtschaft, die sich durch ein hohes Maß an Innovationskraft auszeichnet Verbesserungsbedarf besteht bei der Investitionstätigkeit sowie im Bereich der Bildungspolitik. Zugute kommt Deutschland auch seine ausgezeichnete Infrastruktur und seine zentrale Lage innerhalb der Europäischen Union. Die deutsche Wirtschaft ist trotz des derzeitigen Konjunkturabschwungs in einer soliden Verfassung, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen haben sich zuletzt weiter verbessert.
15.10.2008
Handels Zeitung: „Die Talsohle ist nicht mehr fern“
Die Verunsicherung an den Finanzmärkten nimmt ab, der Tiefpunkt der Finanzkrise wird in ein paar Monaten erreicht sein. Mit einer Kreditklemme ist trotz aller derzeitigen Turbulenzen nicht zu rechnen. In den USA belasten die Rettungsmaßnahmen der Regierung; die amerikanische Wirtschaft ist aber zäher als man denkt und sollte 2009 um 1,9 % wachsen. Die Weltwirtschaft sollte im nächsten Jahr um 2,7 % zulegen: Die hohen Rohstoffpreise sind zurückgegangen, die Notenbanken lassen das Zinsniveau tief, die Gewinne der Unternehmen liegen auf hohem Niveau.
24.09.2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Verlangsamung, Stagnation, Rezession“
Die derzeitige Konjunkturlage in Deutschland sollte nicht als Rezession – die Kapazitätsauslastung liegt immer noch überdurchschnittlich hoch – sondern eher als Abschwächung oder Verlangsamung bezeichnet werden. Es sollte uns auch keine Rezession bevorstehen: die Preise für Öl, Industrierohstoffe und Lebensmittel haben nachgegeben, der Euro hat seinen Höhenflug gegenüber dem Dollar wohl beendet. Dazu kommt, dass die Löhne nicht so stark gestiegen sind und die Zentralbanken infolgedessen die Zinsen niedrig halten können. Zudem stützt sich die Weltwirtschaft heutzutage auf mehrere Wachstumsregionen.
01.09.2008
Süddeutsche Zeitung: „Den Stillstand überwinden“
Der positive Trend der deutschen Wirtschaft seit Anfang 2005 ist um die Jahresmitte 2008 zum Stillstand gekommen. Ursache waren die Finanzmarktkrise sowie ein schubartiger Anstieg vieler Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise. Insofern könnte der rückläufige Ölpreis einen entscheidenden Impuls für eine Wiederbeschleunigung der deutschen Konjunktur geben. Der Private Verbrauch sollte von den fallenden Ölpreisen profitieren, daneben wird sich vermutlich auch die Investitionstätigkeit in Deutschland in nächster Zeit nicht stark abschwächen. Nicht zuletzt hängen die Chancen für eine Fortsetzung des Aufschwungs von der Wirtschaftspolitik ab. Eine Senkung von Steuer- und Abgabesätzen gerade im unteren und mittleren Einkommensbereich könnte den privaten Konsum weiter ankurbeln. Entscheidend ist auch, dass die in den vergangenen Jahren zu sehende Reformdynamik am Arbeitsmarkt erhalten bleibt. 25.07.2006
18.08.2008

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